Genetische Veranlagung als „Papier und Bleistift“ für die Gesundheit
Knapp 200 BesucherInnen kamen am 30. Oktober 2010 in die Fachhochschule St. Pölten zur Fachtagung „St. Pölten auf gesundem Weg“. In zahlreichen Vorträgen erfuhren sie Tipps zur Gesundheitsförderung,
FH-Rektorin Barbara Schmid sprach in ihren Eröffnungsworten von „einem wichtigen Tag für die Weiterentwicklung des Instituts für Gesundheitswissenschaften der Fachhochschule St. Pölten“. Bürgermeister Mag. Matthias Stadler sah in der Zusammenarbeit mit der FH St. Pölten „ein klares Signal für eine Region mit Zukunft“. Das Institut für Gesundheitswissenschaften hat es sich zur Aufgabe gemacht, bei der Tagung „St. Pölten auf gesundem Weg“, allgemein verständliche Ergebnisse und Erkenntnisse zur Verbesserung der eigenen Gesundheit zu vermitteln. In zahlreichen Fachvorträgen erfuhren die BesucherInnen, welche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und das eigene Wohlbefinden durchgeführt werden können.
Keynote-Speaker Dr. Markus Hengstschläger
„0,1 Prozent des menschlichen Erbgutes ist individuell, der Rest unterscheidet uns Menschen genetisch nicht voneinander“, verblüffte Genforscher Dr. Markus Hengstschläger in seinem Fachvortrag „Der Einfluss der Gene auf die Gesundheit“. Er gab in seiner Expertenrede Einblicke in die tägliche Arbeit der GenforscherInnen und belegte, wie ausschlaggebend nur 0,1 Prozent Unterschiedlichkeit sein können. Auf die Frage, welche Einflüsse die Gene auf die Gesundheit haben, verglich Hengstschläger die genetische Veranlagung als „Papier und Bleistift“, womit die Menschen mit ausgewogener Ernährung und Sport ihre Geschichte - einen gesunden Lebensstil – selbst schreiben.

