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6th World Congress on Prevention of Diabetes and its Complications

14.04.2010
Das Institut für Gesundheitswissenschaften präsentierte erste Ergebnisse der Studie „Diabetes-Risikoscreening bei Jugendlichen“.

Wissenschaftlicher Erfahrungsaustausch

Der Kongress fand von 8. bis 11. April 2010 in Dresden statt und bot als Kommunikationsplattform die Möglichkeit zum wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch. Effektive Primärprävention ist unerlässlich, um die Epidemie des Typ 2 Diabetes in der ganzen Welt zu verringern. Um dies zu erreichen, ist Handeln nicht nur im Bereich der politischen Entscheidungsfindung vonnöten, sondern auch in der Entwicklung von zielgerichteten Präventionsprogrammen.

Erste Ergebnisse

In einer Posterpräsentation wurden von FH-Doz. Daniela Wewerka-Kreimel, MBA die ersten Ergebnisse der Pilotstudie zum Projekt „Diabetes-Risikoscreening bei Jugendlichen“ vorgestellt. Diabetes in der Verwandtschaft ist neben Adipositas u.a. ein Risikofaktor für die Entwicklung von Diabetes mellitus Typ 2. Von den untersuchten Jugendlichen waren 20 % als übergewichtig oder adipös einzustufen. Von diesen hatten wiederum 27 % der Mädchen und 34 % der Burschen Verwandte ersten oder zweiten Grades mit Diabetes. Erstaunlich ist, dass 45 % der übergewichtigen bzw. adipösen Jugendlichen nicht wissen, ob in der Familie jemand an Diabetes erkrankt ist.


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