Erfreuliche Bilanz
Vor einem Jahr wurde das Institut für IT Sicherheitsforschung unter der Leitung von Univ. Doz. DI Dr. Ernst Piller an der FH St. Pölten gegründet. Zwölf Monate später sind drei geförderte Forschungsprojekte am Laufen. Das Jüngste befasst sich mit dem effizienten Einsatz von Chipkarten zur Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen. „Mit unserem Institut wollen wir auch weiterhin die Forschungstätigkeiten der FH St. Pölten stärken“, so Piller. „Es freut uns zudem, dass unsere Publikationen bei internationalen Konferenzen angenommen wurden.“
Sibirien und französische Riviera
Konkret wird das FH ForscherInnenteam im Sommer an drei internationalen Konferenzen teilnehmen. DI (FH) Rainer Poisel und DI (FH) Marcus Nutzinger werden ihr Paper „Software Architecture for Real-time Steganography in Auditive Media“ bei IEEE Sibircon 2010, einer internationalen Fachkonferenz in Sibirien, veröffentlichen. „Wir freuen uns sehr auf die Teilnahme. Die Konferenz bietet eine ideale Plattform zum Austausch unter ForscherInnen und ExpertInnen aus der Praxis“, so Rainer Poisel.
Das FH Forschungsteam DI Marlies Rybnicek und Christoph Fischer, BSc präsentieren bei „World e-ID“, einer der drei zeitgleich stattfindenden Fachkonferenzen bei Smart Event in Südfrankreich, ihre Publikation „A comparative survey of face recognition approaches for resource-constrained devices“. Marlies Rybnicek zum Paper: „Wir vergleichen und evaluieren die klassischen Gesichtserkennungsalgorithmen, um deren Eignung für ressourcen-beschränkte Geräte (z.B. Chipkarten) zu überprüfen.“ Ernst Piller hält einen Vortrag bei „e-Smart“, einer der international führenden Chipkartentagungen, zum Thema „Contactless smart cards with new personal activation mechanism and state machine.“
Über das Institut für IT Sicherheitsforschung
Das Institut für IT Sicherheitsforschung befasst sich neben diesen Projekten mit aktuellen Schwerpunktthemen der IT Sicherheit wie beispielsweise Biometrie, Privacy, Traffic- und Systemanalyse sowie Sicherheitsmetriken.
Studierende können bereits während ihrer Studienzeit intensiv in Forschungsprojekten mitarbeiten.

