„OptWood“ schafft starke Verbindung
„OptWood“ ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der FH St. Pölten und der Holzforschung Austria, das innovative mathematische Methoden industriell nutzbar macht. „Wir setzen ein neuartiges Verfahren der Computersimulation ein, um eine optimale Keilzinkenverbindung zu designen, die die neuen Festigkeitsanforderungen erfüllt“, so Projektleiter Dr. Thomas Schrefel. Die Konzeption muss dabei so erfolgen, dass Material- und Produktionskosten gering bleiben. Das soll gewährleisten, dass die heimische Holzindustrie einen strategischen Vorteil erlangt und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigert.
Industrielles Holzwissen
Mit der Entwicklung der neuen Software zur Optimierung der Keilzinkenverbindungen transferiert die FH St. Pölten wertvolles akademisches Wissen in ökonomisch wichtige industrielle Anwendungen. Dr. Schrefl dazu: “Die Software wird in den Sommermonaten fertig gestellt sein. Im Anschluss daran werden wir und unser Partner, die Holzforschung Austria, uns mit Industriepartnern zusammensetzen, um der Software den letzten Feinschliff zu geben. Die angewendeten Methoden und die Softwareumgebung sollen dann weiterentwickelt und optimal an die Bedürfnisse der Holzindustrie angepasst werden. Dabei sind wir auch für weitere Unternehmen offen, welche die innovative Software gemeinsam mit uns in der Praxis einführen. Diese profitieren dann frühzeitig von dem neuesten Wissen und erlangen dadurch einen klaren Wettbewerbsvorteil.”
Wichtiger Wirtschaftsfaktor
Holz ist ein vielseitiger, umweltfreundlicher Baustoff und hierzulande ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Holz zählt in Österreich, nach dem Tourismus, zu dem zweitgrößten Devisenbringer. Eine besondere Stärke liegt in der Erzeugung von Holzlamellen.
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