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Diabetes Day 2010 in der FH St. Pölten

17.11.2010
180 SchülerInnen durchgecheckt

Diätologie- und Physiotherapie-StudentInnen der Fachhochschule St. Pölten informierten Jugendliche über die Volkskrankheit Nummer 1: Diabetes Mellitus Typ 2 („Alterszucker“).

180 SchülerInnen des ORG Englische Fräulein stellten sich dem Gesundheitscheck. „Typ 2 Diabetes wurde keiner entdeckt. Drei Jugendliche bekamen aufgrund leicht erhöhter Werte die Empfehlung, eine Vorsorgeuntersuchung machen zu lassen“, berichtet Daniela Wewerka-Kreimel, MBA, Dozentin im Studiengang Diätologie, über den Diabetestag. Dieser stand heuer unter dem Motto „Fit For Future? It’s up to you!“. Bereits zum zweiten Mal wurde das 5-Jahres-Projekt von Studentinnen des Studiengangs Diätologie in Kooperation mit dem Studiengang Physiotherapie auf die Beine gestellt.

Kinder und Jugendliche mit Alterszucker

Diabetes ist eine der häufigsten Erkrankungen des Alters. Leider kommt es beim derzeitigen Lebensstil immer wieder vor, dass auch Kinder und Jugendliche „Alterszucker“ entwickeln. Neben den Genen, die nicht beeinflusst werden können, zählen ungesunde Ernährung und mangelnde körperliche Aktivität zu den Hauptursachen der Diabetesentstehung. Daher ist es wichtig, früh genug mit der Prävention zu beginnen und Jugendliche auf das Thema aufmerksam zu machen.

Gesundheitscheck in der FH

Bei der Station „Body Check“ wurden Größe, Gewicht sowie Bauchumfang der SchülerInnen erhoben. ÄrztInnen des Gesundheitsamtes St. Pölten machten die „Blutzuckermessung“. Außerdem konnten die TeilnehmerInnen an der Station „Infopoint“ Fragen zum Thema Ernährung und Vorsorge an die Studentinnen des Studiengangs Diätologie stellen oder ihr Wissen im Bezug auf Fett- und Zuckergehalt von Lebensmitteln an der Quizstation testen.

StudentInnen des Studiengangs Physiotherapie untersuchten die SchülerInnen in Bezug auf Haltung, Gleichgewicht und Beweglichkeit. „Es gab nur wenige Jugendliche, die grobe Defizite aufwiesen, aber bei etlichen SchülerInnen wurden Haltungsschwächen festgestellt. Daher empfehlen wir, dass präventiv mit den Jugendlichen gearbeitet wird, um diesen Standard zu erhalten bzw. ihn noch verbessern zu können“, empfiehlt Dozentin Beate Ambichl, PT.

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