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Körperfett-Messung und Blutzuckeranalyse am Diabetes Day

13.11.2011
200 SchülerInnen des BRG/BORG St. Pölten wurden auf Herz und Nieren getestet. Zum internationalen Diabetes Tag wurde erstmals die Bioelektrische Impedanzanalyse durchgeführt. Mittels Wechselstrom kann so die Muskel- und Fettverteilung im Körper bestimmt werden.

„Diabetes ist zwar eine der häufigsten Erkrankungen des Alters, leider kommt es beim derzeitigen Lebensstil immer wieder vor, dass auch Kinder und Jugendliche Alterszucker entwickeln. Neben den Genen, die nicht beeinflussbar sind, zählen ungesunde Ernährung und mangelnde körperliche Aktivität zu den wichtigsten Entstehungsursachen“, weiß FH-Prof. Daniela Wewerka-Kreimel, MBA, Dozentin im Studiengang Diätologie, die den Gesundheitscheck mit vier Studentinnen organisiert hat. Ziel des fünf Jahre dauernden Projekts des Instituts für Gesundheitswissenschaften ist es, Jugendliche über die Gefahr der „Volkskrankheit Nummer eins“ zu informieren, denn je früher die Prävention beginnt, desto besser.

Diabetes Mellitus Typ 2

Getreu dem Motto „Fit For Future? It’s up to you!“ wurden SchülerInnen des BRG/BORG St. Pölten für das Thema Diabetes sensibilisiert und das jeweils persönliche Risiko getestet. Ursachen, Prävention, die Folgen der Krankheit, gesunde Ernährung und Bewegung standen am Programm der 200 SchülerInnen. Es wurden Größe, Gewicht und Bauchumfang erhoben, sowie erstmals die bioelektrische Impedanzanalyse durchgeführt. Diese bestimmt den Körperfettanteil sowie die Körperzusammensetzung, die Verteilung der Muskel- und Fettmasse. 

Gesundheitscheck im Stationsbetrieb

Mittels Stich in die Fingerbeere wurde von einem Arzt des Gesundheitsamtes St. Pölten der Blutzucker gemessen, Studierende beantworteten Fragen zum Thema Ernährung und Vorsorge, die SchülerInnen konnten ihr Wissen im Bezug auf Fett- und Zuckergehalt von Lebensmitteln testen oder sich von StudentInnen des Studiengangs Physiotherapie in Bezug auf Haltung, Gleichgewicht und Beweglichkeit untersuchen lassen. Fragebögen über Essgewohnheiten, Häufigkeit der sportlichen Aktivität und familiäre Vorbelastung werden von den ExpertInnen des Studiengangs Diätologie noch ausgewertet. Wurden alle Stationen absolviert und der persönliche Gesundheitspass mit Stempeln gefüllt, durften die SchülerInnen an der abschließenden Tombola teilnehmen.

Konzipiert und organisiert wurde das Diabetes Screening  von Rita Bugl, Sandra Frühwirt, Linda Grübler und Raphaela Kalchbrenner, Diätologie-Studentinnen im 5. Semester, in Kooperation mit dem Studiengang Physiotherapie.

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