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Hackern auf der Spur: 6. Security Day

27.01.2010
26. Jänner 2010: 400 SchülerInnen aus 13 Schulen waren mit ihren ProfessorInnen zu Gast an der FH St. Pölten.

 „Sicherheit ist Lebensqualität“, so FH Prof. DI Dr. Alois Frotschnig in seinen Begrüßungsworten zum Security Day. Der Studiengang IT Security lud bereits zum 6. Mal IT-interessierte SchülerInnen an die FH St. Pölten. Trotz Wintereinbruch und Schneechaos erwies sich die eintägige Veranstaltung erneut als Interessensmagnet und war bereits Wochen im Vorfeld ausgebucht. IT Security Studiengangsleiter FH Prof. DI Johann Haag (rechts im Bild) über das Kernziel des Events: „Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Expertenvorträgen und Workshops wollen wir die TeilnehmerInnen für die IT-Sicherheit sensibilisieren und Security Awareness schaffen."

Listige Geschäftsmodelle & trickreiche Software

Gastreferent Josef Pichlmayr von IKARUS Security Software lies in seinem Vortrag „Bedrohung im Web – ein aktueller Blick hinter die Kulissen“ aufhorchen und warnte u. a. vor Virenschutzprogrammen, die gar keine sind. Pichlmayr faszinierte die TeilnehmerInnen mit Beispielen aus der Praxis und deckte so manch gutgemeinte Aufforderung zum Programmdownload als trickreiche Bedrohungssoftware auf.

„Maulwurfattacken“ und Gesichtserkennung

Ing. Philipp Rotter (Global Security – Academy & Consultants) veranschaulichte unterschiedliche Möglichkeiten, wichtige und vertrauliche Gespräche nach außen zu transportieren. Rotter verblüffte mit kreativen „Maulwurfattacken“ und möglichen Gefahrenquellen im Alltag.

Vom Pincode zum Gesicht - das Institut für IT Sicherheitsforschung der FH St. Pölten gab Einblick in die aktuellen Forschungsprojekte. Dr. Christian Fabian brachte den SchülerInnen die Thematik der Steganografie näher. Jener Wissenschaft, die sich mit verdeckter Kommunikation u.a. in einem Bild, Text oder einer Audiodatei beschäftigt.

DI Marlies Rybnicek berichtete in ihrem Vortrag über das Forschungsprojekt FaceMoc und veranschaulichte die Wichtigkeit der biometrischen Methoden bei der Benutzerauthentifizierung.

CSI FH St. Pölten

Fünf parallel laufende Workshops füllten den Nachmittag: CSI Fans konnten sich selbst in der Spurensuche zwischen Bits und Bytes versuchen oder auch beim Lockpicking ihr Geschick unter Beweis stellen. Einblicke erhielten die SchülerInnen auch in die unsichtbare Tinte der Zukunft, der Steganografie. Weitere Workshops beschäftigten sich mit dem Thema E-Mail Sicherheit sowie Sicherheit von Wireless LAN.

Das Foyer der FH wurde wieder zur „Hexenküche“. Dort konnten Fingerprints gefälscht, Forschungsprojekte näher hinterfragt oder die e-card zur Bürgerkartenfunktion aktiviert werden.

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