„Hack4fun“-Sieger sind HTL Hollabrunn und HTL St. Pölten

Drei Wochen lang hatten SchülerInnen österreichischer Mittelschulen Zeit, um Aufgabenstellungen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen erfolgreich zu lösen. Neun Teams von sechs Schulen nahmen an der von der FH St. Pölten organisierten Challenge teil. Zu den Themen Command Injection, Kryptologie, digitale Forensic, Cross Site Scripting, Buffer Overflow, Biometrie und SQL Injection mussten Probleme offline oder online in der Cloud von Amazon gelöst werden.
In die tiefen Geheimnisse der IT Sicherheit vorgedrungen
Eine Aufgabe war, die Startseite einer Website durch das erfolgreiche Einschleusen von Betriebssystemkommandos zu defacen, also die Originalseite durch eine von einem Hacker generierten Seite zu ersetzen. Weiters musste mittels Cross Site Scripting die Identität einer/s Forenbenutzers/in ohne sein Wissen und Zutun gestohlen werden, um so die Zugangsdaten herauszufinden, um den BenutzerInnenaccount schlussendlich komplett zu löschen. Aber auch eine Denial of Service Attacke – ein Angriff auf die Verfügbarkeit eines Dienstes - musste über das Einschleusen von selbst erstellten SQL-Abfragen in eine Datenbank einer Web Applikation durchgeführt werden, sodass der gesamte Datenbankserver deaktiviert und der Service nicht mehr nutzbar war. Die Abfrage von Seriennummern zur Autorisierung von Applikationen mussten die SchülerInnen mittels gefinkelter Analysen der Speicherstrukturen und Registerinhalten der Zentraleinheit des Computers umgehen.
Punktegleiche Sieger
Der erste Preis ging an die HTL Hollabrunn und die HTL St. Pölten. Sie bekamen jeweils ein iPad als Belohnung für die herausragende Leistung. DI Christoph Barszczewski von der Firma Ikarus, welche die Preise sponserte ist überzeugt, dass sich die Gewinner keine Sorgen um einen Job machen müssen. Die FH St. Pölten hat als erste eine deratige Challenge für österreichische Schulen organisiert. Wegen des großen Erfolges soll sie in Zukunft jährlich stattfinden.
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