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7. Security Day: IT-Sicherheit hautnah

07.02.2011
Rund 400 AHS und BHS SchülerInnen folgten der Einladung zum Security Day, welcher bereits Wochen im Vorfeld ausgebucht war.

„Gerade in Zeiten, in denen Cyberkriminalität immer weiter im steigen ist, nimmt IT-Security einen noch höheren Stellenwert ein“, so FH-Rektorin Barbara Schmid, MSc in ihren Begrüßungsworten. IT Security Studiengangsleiter FH-Prof. DI Johann Haag über das Kernziel des Events: „Wir möchten die SchülerInnen für IT-Sicherheit sensibilisieren, ihnen mögliche Gefahrenquellen aufzeigen und mit einfachen Schutzmechanismen für zu Hause vertraut machen, da der Trend zur Geräteminiaturisierung, Vernetzung und Mobilität auch seine Tücken birgt“, so Haag.

Gastreferent Josef Pichlmayr, Geschäftsführer der IKARUS Security Software, vermittelte den SchülerInnen in seinem Vortrag „Paradigmenwechsel im Angriffsverhalten“ eindrucksvoll die Entwicklung von einst überschaubaren Viren zu mittlerweile 35.000 Viren, die pro Tag auftreten. „Schwachstellen wird es immer geben, selbst wenn sich alle Unternehmen weltweit zusammenschließen wird es nicht ausreichen um alles zu analysieren. Umso wichtiger ist der weitere Aufbau von Expertenwissen in diesen Bereichen“, so Pichlmayr.

Die finstere Seite des Webs

Mag. Helmut Kaufmann, MSc wies in seinem Vortrag „Soziale Netzwerke und Social Engineering“ auf die Gefahren von Social Networks als Karrierekiller hin. Im Recruiting eines Unternehmens wird oftmals die Online-Reputation eines Bewerbers geprüft. „Gibt ein Nutzer einmal seine Daten aus der Hand, verliert er die Gewalt darüber. Täuschen und Tarnen, das Web 2.0 macht es möglich, dass sich hinter der vermeintlichen Chatbekanntschaft jemand Anderer verbirgt als angegeben", so Kaufmann.

Mag. Phil. Erich Moechel sorgte für eine Überraschung als er zu Beginn seines Vortrags per Computer alle Besitzer eines Bluetooth-tauglichen Smartphones im Raum namentlich begrüßte und darauf hinwies, dass ein Smartphone eben kein „normales“ Handy mehr sei, sondern ein Computer der großes Wohlgefallen bei Hackern auslöse. „Der Wettlauf zwischen Security und Angreifern ist ein Match, das je nach Stand der Technik, immer wieder ausgetragen wird. Die allgemeine Rundumvernetzung kann sich somit nicht nur positiv auf das private wie berufliche Leben auswirken“, so Moechel.

CSI in der FH St. Pölten

Vier parallel laufende Workshops füllten den Nachmittag: CSI Fans konnten sich selbst in der Spurensuche zwischen Bits und Bytes versuchen oder auch beim Lockpicking ihr Geschick unter Beweis stellen. Weitere Workshops beschäftigten sich mit dem Thema E-Mail Sicherheit und wie Hacker mit welchen Werkzeugen Systeme gezielt angreifen.  
Erstmalig wird heuer der Wettbewerb „Hack4fun High School Challenge“ gestartet, bei dem drei Teilaufgaben in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen zu Themen aus dem Bereich der IT Security von Schülergruppen gelöst und im Rahmen der Tage der offenen Tür am 18. und 19. März entsprechend prämiert werden.

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