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AbsolventInnentalk Wirtschaft

05.12.2010
Zwei erfolgreiche AbsolventInnen des Studiengangs Media- und Kommunikationsberatung berichteten den Studierenden der Wirtschaftsstudiengänge über das Leben nach dem Studium und gaben wertvolle Tipps für ein erfolgreiches Weiterkommen im Beruf.

Lukas Hetzendorfer und Verena Wieder absolvierten beide den Bachelorstudiengang Media- und Kommunikationsberatung und sind jetzt bei österreichischen Mediaagenturen tätig. Lukas Hetzendorfer hat nach seinem Studium den Lehrgang 'Communication Planning' an der Miami Ad School besucht und ist derzeit „Junior Communication Planner“ bei der Mediacom in Wien. Verena Wieder arbeitet als „Online Planner“ bei OMD ebenfalls in Wien.

Die absolut richtige Stelle

Die Frage danach, wie es ihnen in der Berufswelt gefällt, beantworten beide positiv, obwohl sie zugeben am Anfang doch sehr gefordert gewesen zu sein. „Die erste Zeit habe ich nicht gewusst, wie ich den Erwartungen nachkommen kann. Ich war manchmal schon überfordert. Aber mit der Zeit und der Hilfe von meinen Kollegen habe ich dann rasch ins Agenturgeschäft hineinwachsen können. Jetzt bin ich absolut zufrieden, habe Spaß an meiner Arbeit und merke, dass ich absolut an der richtigen Stelle bin“, erzählt Lukas Hetzendorfer stolz über seine Tätigkeit bei der Mediacom.
Verena Wieder ist es bei der OMD ähnlich ergangen: „Am Anfang war ich jedes Mal sehr nervös, wenn die Kollegen aus London angerufen haben. Jetzt ist es Routine und die Freude und der Spaß an der Arbeit überwiegen klar.“

Das nötige Rüstzeug

Großes Lob gibt es auch für die Inhalte der Ausbildung an der Fachhochschule St. Pölten. Sowohl Hetzendorfer als auch Wieder sind überzeugt, eine sehr gute Ausbildung erfahren zu haben, die ihnen das nötige Rüstzeug für die Berufswelt mitgegeben hat. „Man steht den Kollegen in der Agentur um nichts nach“, so Wieder. Beide empfehlen auch, an den Auslandsprogrammen teilzunehmen, die von der Fachhochschule angeboten werden. „Ich habe noch von niemanden, der/die im Ausland studiert oder ein Praktikum absolviert hat, gehört, dass er/sie nicht begeistert zurückgekommen wäre oder keine wertvollen Erfahrungen gesammelt hätte“, ist Hetzendorfer überzeugt.

Sichtbar sein

Hetzendorfer und Wieder empfehlen schon während des Studiums Engagement für das Berufsfeld öffentlich zu zeigen. „Es ist wichtig, andere – vor allem mögliche Arbeitgeber – sehen zu lassen, dass man sich für Dinge interessiert und bereit ist, sich dafür zu engagieren“, meint Hetzendorfer, der deswegen auch auf allen gängigen Social Networks (Facebook, StudiVZ, Xing etc.) vertreten ist. „Ich kann auch nur raten, Interessensgruppen und Vereinen, die sich mit dem angestrebten Berufsfeld beschäftigten, beizutreten. Man trifft dort viele interessante und bedeutende Persönlichkeiten. Gerade in dieser Branche ist es wichtig, sich ein Kontaktnetzwerk aufzubauen.“

Mit Interesse und Freude weiterkommen

Beide AbsolventInnen betonen ausdrücklich, wie wichtig es ist, schon während des Studiums herauszufinden, worin man wirklich gut ist. „Sei es die Studien-, Modul-, Berufswahl oder das Thema der Bakkalaureatsarbeit, sucht euch etwas, das euch wirklich interessiert. Mit Interesse und Freude arbeitet es sich so viel einfacher, schneller und effektiver an einer Sache!“

Text: Christoph Kellner

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