Gegenüberstellung von verschiedenen Methoden zur Erhebung der Reichweiten von periodischen Printmedien
Lukas Hetzendorfer, BA01.05.2009
Abstract
Diese Bachelorarbeit Arbeit beschäftigt sich mit der Reichweitenforschung von Printmedien. Ziel dieser Reichweitenforschung ist es, zu ermitteln, wieviele Personen eines bestimmten Mediums (zum Beispiel die Kronen Zeitung oder NEWS) lesen. Diese Werte sind für die Werbewirtschaft und für die Medien selbst sehr bedeutsam.
Um diese Reichweite zu erfahren, gibt es mehrere Methoden, die in dieser Bachelorarbeit aufgezählt und bewertet werden. In Österreich wird die Reichweite von periodischen Printmedien via Befragung erhoben, indem eine bestimmte Menge ÖsterreicherInnen ein Mal pro Jahr ausgewählt und befragt wird, welche Medien sie in welchem Zeitraum gelesen hat.
Neben der Befragung als Methode gibt es noch die Tagebuchaufzeichnung und die elektronische Messung, welche sich in aktive und passive unterteilt. Innerhalb der elektronischen Messung von Printmedienreichweitenmessung gibt es bereits erfolgreich durchgeführte Tests. Hierbei erhält jede Person, die an der Forschung teilnimmt, einen Scanner, mit dem sie das gelesene Medium ‚einscannen‘ kann.
Neben der Beschreibung von oben genannten Methoden zählt diese Arbeit wissenschaftliche Gütekriterien auf, mit Hilfe derer die Qualität einer wissenschaftliche Forschung neutral bewertet kann. Da Printreichweitenforschung dem Anspruch der Wissenschaftlichkeit gerecht werden will, sind diese Gütekriterien von hoher Priorität für den Forschungsalltag.
Der Erkenntnisgewinn dieser Bachelorarbeit liegt in einer Kombination von wissenschaftlichen Gütekriterien und den verschiedenen Methoden zur Erhebung von Printmedienreichweiten: Einer Bewertungsmatrix, die die Gütekriterien auf die Erhebungsmethoden projiziert und anschließend bewertet.
Ergebnis dieser Bewertungsmatrix ist, dass es die perfekte Methode, die sämtlichen Ansprüchen gerecht wird, nicht gibt.
Als Abschluss empfiehlt der Autor als Resümee, dass man sämtliche neuen Ansätze zur Erforschung der Leserschaft von Printmedien genau überprüfen soll und dass eine Kombination von mehreren Ansätzen die wohl denkbarste Option ist.
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