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„Sei nicht so neugierig!“

10.11.2009
Unter diesem Motto öffnete die „Lange Nacht der Forschung“ bereits zum dritten Mal ihre Tore. Zu den Forschungs-Interessierten gesellte sich auch eine Gruppe Studierender aus dem Bereich Wirtschaft.

Das Angebot und der Andrang am 7. November 2009 waren groß. An 37 Standorten in Wien konnten insgesamt 157 Stationen erforscht werden, die von Universitäten, öffentlichen sowie privaten Forschungseinrichtungen präsentiert wurden.

Station 1: Wer hat in Österreich Macht und Einfluss?

Um  18 Uhr ging es im großen Festsaal der Universität Wien mit einen Vortrag zum Thema „Understanding Networks“ von Dr. Harald Katzmair los. Der CEO der FAS.research (ein Unternehmen, das sich mit Netzwerkanalysen im Bereich Forschung und Wirtschaft auseinandersetzt) präsentierte seine bislang umfangreichste Analyse über politische und wirtschaftliche Netzwerke in Österreich, um zu zeigen, wer hierzulande im Ranking der Macht an der Spitze sitzt.

Station 2 und 3: Datennetze und Werkzeuge der Zukunft

Im T-Center wurden anschließend die zukünftigen Tools der mobilen Kommunikation genauer unter die Lupe genommen, aber nicht bevor genüsslich ein Punschkrapferl verdrückt und an dem pinken Wutzl-Tisch ein Dozenten-StudentInnen Duell ausgetragen wurde. Paper, Pen & Phone als integrierte Lösung für digitale Sofortverarbeitung handgeschriebener Dokumente war das erste, was es im T-Mobile Gebäude zu erkunden gab. Des Weiteren konnte man sich näher mit Wikitude (einem mobilen Reiseführer), News4Me (einer individuellen Zeitungsausgabe) und Visual Search (einer Methode um mittels kameragestützter Bilderkennung Informationen zu erhalten) auseinandersetzen.

Station 4: Wie vernetzen sich Menschen?

Da man von Netzwerkanalyse nie genug bekommen kann, ging es daraufhin in die "FAS.research" Räumlichkeiten in der Müllnergasse, um auf noch offen gebliebene Fragen zum Thema „Wie vernetzen sich Menschen?“ eine Antwort zu bekommen und die Netzwerkgalerie mit einigen Anwendungsbeispielen bestaunen zu können.

Station 5: Kann man Gedanken sehen?

Last but not least war die FH Technikum Wien an der Reihe, wo gezeigt wurde, wie man mittels EEG-Messung Gehirnaktivitäten sichtbar machen kann und z. B. mittels gezielter Entspannung des Körpers und des Gehirns Elektroautos auf einer kleinen Rennstrecke gegeneinander antreten lassen konnte. Auch wenn die StudentInnen in diesem Zusammenhang auf ein „Duell der Giganten“ zwischen den beiden Studiengangsleitern Mag. Helmut Kammerzelt und Mag. Wolfgang Römer hofften, mussten sie auf Grund des regen Andrangs an dieser Station leider darauf verzichten.

Zum Ausklang der „Langen Nacht der Forschung“ konnten die Studierenden das Erforschte und Gesehene in gemütlicher Runde noch einmal Revue passieren lassen.

(Autorin: Katharina Kellner)

Mehr Infos

http://www.langenachtderforschung.at/

 

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