Aktuelles

News

Kooperation mit Konservatorium Privatuniversität Wien

02.02.2009
Studierende erstellen musikalische Aufführungen von angehenden MusikerInnen, die am Konservatorium Wien Privatuniversität studieren.

Das Konservatorium Wien Privatuniversität bietet seinen Studierenden eine umfassende Ausbildung in den Bereichen Musik, Musiktheater, Tanz und Schauspiel. Seit einem Semester besteht nun eine intensive Kooperation zwischen dem Konservatorium Wien Privatuniversität und dem Institut für Medienproduktion. Bereits nach dieser kurzen Zeit lässt sich jedoch sagen, dass dieses bislang einzigartige Ausbildungs-Modell einen vollen Erfolg für beide Seiten bedeutet!

Bereichernde Zusammenarbeit

Die Grundidee dieser Kooperation zwischen den – auf den ersten Blick - einander so fernen Studienrichtungen ist es, sowohl künftigen TechnikerInnen als auch Studierenden, die sich in einem künstlerischen Fach ausbilden lassen, ein Umfeld zu bieten, in dem sie die Möglichkeit haben, möglichst praxisnah ihre theoretisch erlernten Fähigkeiten anzuwenden, zu üben und zu verfeinern.

„Die Arbeit eines Tontechnikers muss hochprofessionell sein. Natürlich auch dann, wenn die technischen Rahmenbedingungen nicht optimal sind, die Zeit knapp und der Kunde womöglich schwierig ist“, so Dipl.-Ing. Andreas Büchele, FH-Dozent für Medientechnik und Initiator dieser wichtigen Kooperation. Für die TechnikerInnen bedeutet dies also, sich unter den realen Bedingungen einer musikalischen Aufführung, Praxis und Routine in Mitschnitt-Techniken anzueignen. Die unter den MusikerInnen herrschende Nervosität, das Hüsteln und Flüstern aus dem Auditorium oder die individuelle Akustik eines Aufführungssaales stellen Herausforderungen dar, denen ein/e TechnikerIn gewachsen sein muss. Umgekehrt ist es für die angehenden MusikerInnen eine völlig neue Situation, sich vor und während ihrer Darbietung nicht von geschäftigen TontechnikerInnen ablenken oder irritieren zu lassen.

Aus dem aufgenommen Material muss anschließend ein professioneller Mitschnitt erstellt werden, die Nachbearbeitung der Aufnahmen ist daher ein wesentlicher Teil der Aufgabe. Dass diese Tondokumente den Studierenden des Konservatoriums kostenlos zur Verfügung gestellt werden, und diese dadurch die überaus lohnende Gelegenheit haben, ihre Auftritte nachträglich mit den Lehrenden zu analysieren, zeugt wiederum davon, wie sehr beide Partner von dieser Kooperation profitieren.

„Da stoßen Menschen mit einer ganz unterschiedlichen Berufswahl aufeinander und knüpfen Kontakte. Und vielleicht werden sie ja auch später wieder miteinander zu tun haben.“, bringt Andreas Büchele einen Hauptaspekt dieser innovativen Zusammenarbeit auf den Punkt.

kons_klein

Aufgrund des großen Erfolgs dieser Zusammenarbeit wird diese auch im kommenden Sommersemester weitergeführt und ausgebaut werden.

Mehr Infos

www.konservatorium-wien.ac.at

http://medienproduktion.fhstp.ac.at

<< Zurück