Kino für die Ohren
„der Riss im Morgen“ und „Georg Büchner’s Woyzeck“ sind die diesjährigen Gewinnerbeiträge. Unter dem Motto „Kino für die Ohren - Film ohne Bild“ lud die FH St. Pölten und Musik Aktuell Niederösterreich zur Preisverleihung ins Cinema Paradiso.
„Eine sehr gelungene Veranstaltung, alle Beiträge waren technisch sehr beeindruckend“, resümiert Jurymitglied Mag. Heinrich Deisl über die eingereichten Kreativwerke des Hoer.Spiel Wettbewerbs. Aus europaweiten 66 Einreichungen kürte eine Jury die besten fünf Beiträge in den Kategorien „Studierende“ sowie „Offene Kategorie ohne Einschränkung und Altersbegrenzung“. Besonders auffällig: Heuer thematisierten viele Beiträge politische Themen oder schickten die HörerInnen auf eine Zeitreise.
GewinnerInnen des Hoer.Spiel Wettbewerbs
Allen voran bei den Studierenden war Tobias Krüger mit seinem Beitrag „Georg Büchner’s Woyzeck“. „Die Vertonung löst sich von der üblichen Rezeptionskonzeption eines Dramas. Das Publikum ist nicht mehr unbeteiligter Voyeur eines Schauspiels, sondern es wird zum inneren Ohr des Protagonisten“, beschreibt Krüger das Besondere an seinem Beitrag.
In der Kategorie „Offen“ setzten sich Tino Klissenbauer und Christoph Michalke mit „der Riss im Morgen“ durch. „In diesem Hörspiel geht es nicht um Moral und noch weniger um Antworten. Die nüchterne und eindringliche Art der Erzählung ist es, die uns eben die Unmöglichkeit einer Antwort vor Augen führt. Ohne falsche Sentimentalität, ohne jede Wertung.
Die besten drei Beiträge je Kategorie zum Nachhören unter: http://hoerspiel.fhstp.ac.at/
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