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Staatspreis Wirtschaftsfilm vergeben

14.04.2011
Der Staatspreis Wirtschaftsfilm 2011 ging an die ZONE Media GmbH, welche unter der Mitarbeit ehemaliger FH-Studierender, den Beitrag "Salzburger Burgen & Schlösser" produzierten.

V.l.n.r.: WKO Vizepräsident Dr. Hans Jörg Schelling - Mag. Maximilian Brunner, Geschäftsführer Salzburger Burgen- und Schlösser-Betriebsführung - Mag. Benno Pichler, CEO ZONE Media GmbH - Dipl.Ing. Leonhard Leiter, Regisseur ZONE Media GmbH - Jurypräsident em. O. Univ. Prof. Dkfm. Peter A. Mayer - Sektionschef Mag. Herbert Preglau, BMWFJ

Alle zwei Jahre wird der Staatspreis verliehen, dessen Ziel es ist, die Bedeutung des österreichischen Wirtschaftsfilms für unternehmerischen Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit zu unterstreichen um verstärkt das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu erreichen und die mediale Präsenz dieser Filmgattung zu erhöhen. Bei den Einreichungen - insgesamt waren knapp 735 Filmminuten zu beurteilen – war eine starke Synthese zwischen Animations- und Realfilm sowie ein Trend in Richtung Dreidimensionalität festzustellen.

Der Gewinnerbeitrag

Salzburgs Burgen und Schlösser konnten sich schließlich über den Staatspreis Wirtschaftsfilm 2011 des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend freuen. „Die Nominierung alleine war für mich bereits eine große Ehre. Ich hatte nicht erwartet zu gewinnen, vor allem da die Konkurrenz wirklich beeindruckende Filme im Wettbewerb hatte“, so der für Buch und Regie zuständige ehemalige FH-Student DI (FH) Leonard Leiter. Aus insgesamt 80 Einreichungen hat die Jury die ZONE Media GmbH und die Salzburger Burgen und Schlösser Betriebsführung für ihre Produktion "Salzburger Burgen und Schlösser" auserwählt und am 7. April in der WKO Sky Lounge gekürt.

Festung Hohensalzburg, Residenz zu Salzburg, Burg Mauterndorf und Erlebnisburg Hohenwerfen so die Namen jener Salzburger Burgen & Schlösser, denen Zone Media insgesamt acht Animations-Imageclips verpasst hat. In den Clips, die auf deutsch, englisch und italienisch aufgenommen wurden, wird den Sagen, Legenden und Mythen der Salzburger Burgen & Schlösser nachgespürt. „Ziel war es, die Sagen und Mythen in eine geeignete narrative Form zu bringen und visuell umzusetzen“, so Leiter. Von der Stoffentwicklung bis zur Fertigstellung vergingen mehrere Monate. Zusammengefasst könnte man von etwa drei Monaten Produktionszeit sprechen: eineinhalb Monate Vorarbeit, fünf Tage Dreh, eineinhalb Monate Post-Produktion.

Das Statement der Jury:

"Als Einsatzgebiet von Betriebsfü̈hrungen und Webpage erreichen die Filme abseits des Klischees ein begeistertes Publikum ideal. Die angewendete Technik eignet sich hervorragend, um komplexe Inhalte vereinfacht darzustellen. Man hätte nie gedacht, dass zum Thema Tourismusfilm etwas derart Neues, Innovatives kommt. Acht Geschichten über Mythen und Sagen aus dem Salzburger Raum, die originell, witzig und animationstechnisch in Trick und Stop-Elementen an die frechen Monty Python Filme erinnern. Sie machen einfach Lust, sich mehr mit dem Thema zu beschäftigen."

Das Produktionsteam bestand zum größten Teil aus ehemaligen Studierenden, welche das Bachelorstudium Medientechnik sowie das Masterstudium Digitale Medientechnologien absolviert haben:

Regie: DI (FH) Leonard Leiter
Buch: DI (FH) Leonard Leiter, DI (FH) Mirko Da Col
Kamera: DI (FH) Jochen Russmann
Licht:
DI (FH) Boris Steiner
Animation: DI (FH) Leonard Leiter, DI (FH) Lukas Thaler, DI (FH) Boris Steiner
Soundeffekte: DI (FH) Boris Steiner
Tonmischung:
DI (FH) Alexander Wieser
Übersetzung:
DI (FH) Mirko Da Col

Link zu den Clips auf YouTube




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