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Sprache als Brücke

11.03.2010
Studierende der Studiengangs Soziale Arbeit konzipierten ein Integrationsprojekt für Innermanzing mit einem Sprachkurs für AsylwerberInnen.

Gelungene Integration dank Kommunikation

Das Projekt der Bachelorstudierenden „Sprache als Brücke“ holt die AsylwerberInnen dort ab, wo ihre Motivation und ihr Integrationswille am Stärksten sind – nämlich noch im laufenden Asylverfahren.

Um gelungene Integration zu gewährleisten, ist Kommunikation unerlässlich – daher spannt das Projekt „Sprache als Brücke“ den Bogen zwischen dem Erwerb von „bloßen“ Sprachkenntnissen und dem Austausch zwischen Aufnahmegesellschaft und den AsylwerberInnen. Dadurch kann das Zusammenleben in der Gemeinde optimiert werden. Eine vernünftige, menschenwürdige Tagesstrukturierung macht es möglich, die Wartezeiten während des Asylverfahrens sinnvoll zu nutzen.

Wartezeiten und fehlende Deutschkurse

AsylwerberInnen warten in Österreich drei bis sechs Jahre auf den Abschluss ihres Asylverfahrens - das ist keine Seltenheit. Während dieser Zeit besteht für sie in Niederösterreich keine Möglichkeit die deutsche Sprache zu erlernen, da es an adäquaten Deutschkursen für AsylwerberInnen mangelt.

Projekt mit Vorzeigecharakter

Neben der Konzipierung und Durchführung des Projektes ist auch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ein wesentlicher Bestandteil der dazu beiträgt, dass dieses innovative Projekt nicht nur ein Ausbildungsprojekt der Fachhochschule St. Pölten bleibt, sondern zu einem Pilotprojekt in Niederösterreich wird und dadurch  einen Vorzeigecharakter erhält.
Am 11. Feber 2010 veranstalteten sechs MusikerInnen aus St. Pölten im Cinema Paradios ein Benefizkonzert zugunsten des Projektes.

„Wir sind der Überzeugung, dass dieses Projekt nicht nur einen Nutzen für die AsylwerberInnen in Innermanzing, sondern auch für ihre BürgerInnen und die Gemeinde mit sich bringt", meinen die Studierenden über ihr Bachelorprojekt.

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