musik bewegt!
Die Installationen wurden einerseits von Studierenden in der Lehre in den Studiengängen Telekommunikation und Medien und Medientechnik entwickelt, andererseits im Rahmen angewandter Forschungsprojekte am Institut für Medienproduktion.
Erfolgreiche Kooperation
Mit diesem Event wird die bereits seit mehreren Jahren erfolgreich bestehende Kooperation zwischen der FH St. Pölten und dem Klangturm nicht nur verlängert, sondern weiter ausgebaut und intensiviert.
Die Zusammenarbeit mit dem Klangturm ermöglicht der FH nicht nur eine aktive Forschungs- und Entwicklungstätigkeit in den innovativen Feldern "Interactive Music" und "Sonic Interaction Design“, sondern stellt mit knapp 35.000 BesucherInnen auch eine hervorragende "Testumgebung" für die Installationen dar.
Saisoneröffnung am 23. April 2009
Die neue Ausstellung wird am Donnerstag, 23. April um 19.00 Uhr von Landesrat Johann Heuras eröffnet. Zur Ausstellung sprechen der künstlerische Direktor des Landesmuseums Niederösterreich, Mag. Carl Aigner und der Kurator des Klangturms, FH-Prof. DI Hannes Raffaseder. Live-Musik wird präsentiert von Alois Huber und dem Duo "A distorted view of Austrian musical heritage" (Alexander Eberhard und Jorge Sanchez-Chiong)
Der Eintritt ist frei!
Programmhighlights
Conduct
Die Installation „Conduct“ ermöglicht den BesucherInnen, sich als DirigentInnen zu erproben und dabei die erklingende Musik durch die eigene Bewegung bewusst zu gestalten.
Als Dirigentenstab dient dabei ein weißes längliches Eingabegerät (Nintendo Wii), welches die Bewegungen der DirigentInnen erkennt und die Musiker steuert.
Die Installation wurde im Rahmen einer Diplomarbeit am Masterstudiengang Telekommunikation und Medien realisiert.
Idee: Hannes Raffaseder, Barbara Neunteufel; Konzept & Technische Realisierung: Barbara Neunteufel
tanzt haydn
Die Installation „tanzt haydn“ schlägt eine Brücke zwischen der traditionellen klassischen und der aktuellen, medial produzierten und vermittelten Musik.
200 Jahre nach dem Tod Joseph Haydns geht es nicht um die retrospektive Aufarbeitung von Leben und Werk des großen Komponisten. Vielmehr sollen die BesucherInnen interaktiv in seine Musik eintauchen, diese für sich individuell neu gestalten und so das reichhaltige Schaffen des außergewöhnlichen Meisters lebendig erhalten.
Mit zwei Touchscreens lassen sich musikalische Versatzstücke eines Haydn-Streichquartetts einfach im Raum positionieren und verschieben, sowie unterschiedliche Klangcharakteristika variieren. So ist es möglich, auf einfache Weise Remixes herzustellen und anzuhören.
Idee: Hannes Raffaseder, Julian Rubisch; Konzep & Realisierung: Julian Rubisch
Bewegt!
Die erste Ebene des Klangturms wird zum Klang-Spielplatz, zum Experimentierlabor mit Klängen und Geräuschen. Die hier ausgestellten interaktiven Installationen verdeutlichen einige Zusammenhänge zwischen Bewegung und Klang und kehren dabei zum Teil das sonst allgemein übliche Prinzip von Ursache (Bewegung) und Wirkung (Klang) einfach um.
Sing.Pong: Der Cursor des Computerspiels soll einmal nicht mit der Maus, sondern mit der eigenen Stimme bewegt werden.
Schall.Wellen: Hier wird Wasser durch die Stimmen der BesucherInnen in Bewegung gesetzt. Die entstehenden Wellen werden einfach mit einer Kamera abgefilmt und werden so zum scheinbar abstrakten Bild auf einem Screen.
hit.it: Klänge und Geräusche können durch das Werfen eines Ball ausgelöst werden. Der wichtige Unterschied zur realen Umwelt ist dabei, dass die Fensterscheibe hier zum Glück nicht wirklich zerbricht.
Idee: Matthias Husinsky, Hannes Raffaseder; Konzept & Technische Realisierung: Matthias Husinsky
E/Motional Visuals
Diese Videoinstallation nimmt Bezug auf eine der wesentlichsten Eigenschaften von Musik, nämlich ihre Fähigkeit, menschliche Gefühle, Emotionen bzw. Stimmungen auszudrücken, zu beeinflussen und zu verändern.
„E/Motional Visuals“ stellt die fünf menschlichen Sinne und externe Sinnesreize in den Mittelpunkt, welche die Grundlage für Empfindungen und den Ausdruck menschlicher Emotionen bilden.
Die Videoinstallation wurde bereits vor einem Jahr im Zuge eines Projekts im Masterstudium Telekommunikation und Medien konzipiert und nun im Auftrag des Klangturms weiter entwickelt.
Idee, Konzept und technische Realisierung: Julia Kadanka, Sandra Seitz, Verena Rauscher
Mehr Infos
www.klangturm.at
medienproduktion.fhstp.ac.at


