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Cinema Bochén und Liebe zur Animation

26.11.2009
Cinemabochén – das Kreativteam rund um die FH Studierenden Mike Kren und Mirjam Baker - produzierte bereits das 2. Video für Zoot Woman und gewinnt beim Aniwow!2009 in China und bei film:riss Festival in Salzburg.

„Wir lieben Animation und es war für uns von Anfang an klar, dass wir auch im Video zum Song „Memory“ Animationen verwenden würden“ erzählen Mirjam Baker und Mike Kren in einem Interview, um das sie vom China CGMagazine gebeten wurden – das Magazin interviewte schon große Firmen und Effekthäuser wie Digital Domain (Benjamin Button, 2012), Glassworks (Videos für Björk,  Madonna, Massive Attack, Robbie Williams etc.) oder Animal Logic (Harry Potter, Matrix, Herr der Ringe).

„Memory“ ist bereits das zweite Video, das die beiden Studierenden gemeinsam mit Lilo Moser, Christian Waldhofer und Manuel Corn (alle Masterstudiengang Telekommunikation und Medien) für die bekannte Elektropop Band „Zoot Woman“ gestalteten. Erst kürzlich waren sie mit ihrem ersten Musikclip, dem Video zu „We Wont’t Break“ zum International Independent Film & Video Festival nach New York eingeladen, das der Bassist der Band „Zoot Woman“ zufällig auf Youtoube entdeckt hatte. „Bei Memory war das Arbeiten bereits anders, da es unsere erste Auftragsarbeit war, noch dazu von einer international bejubelten Band – da spürten wir schon einen gewaltigen Druck auf uns.“

„Memory“ Best Digital Short in Beijing

Doch die beiden haben bewiesen, dass sie auch unter Druck arbeiten können – und wie! Der Erfolg beider Clips spricht für sich: „Memory“ wurde beim 4. Chinese International University Students Animation Festival Aniwow!2009 in Beijing in der Competition gezeigt. Die Einladung zum Festival nach China bot nicht bloß die Möglichkeit, das Video „Memory“ vor internationalem Publikum in China zu zeigen: „Das Beste ist, wir haben dort mit Memory in der Kategorie Best Digital Short gewonnen! Wir können es kaum glauben, ehrlich gesagt“, jubeln die beiden PreisträgerInnen Mike und Mirjam.

Hubert Sielecki Preis

Beim film:riss Festival in Salzburg, dem Festival der studentischen Filmkultur, das Mitte November stattfand, erhielt das Team für "Memory"den Hubert Sielecki Special Award for Best Animation.

Hubert Sielecki unterrichtet seit 1982 experimentellen Animationsfilm in der Meisterklasse Maria Lassnig (seit 1991 Meisterklasse Christian Ludwig Attersee) an der Universität für angewandte Kunst Wien und hat sich in seiner bisherigen Arbeit um den österreichischen Animationsfilm sehr verdient gemacht.

„Wir sind besonders stolz über diesen Preis, da Hubert Sielecki ein wahrer Experte auf diesem Gebiet ist und sein ganzes Leben dem Animationsfilm widmete, was wahrlich kein leichtes Unterfangen in Österreich darstellt!“ freuen sich die Mitglieder von Cinema Bochén über ihre Auszeichnung.

Spiel mit zwei Welten

„Hubert Sielecki hat bei der Vergabe des Preises auch eine Laudatio gehalten, über die ich mich wirklich sehr gefreut habe“, erzählt Mike Kren. Hubert Sielecki meint, dass es sich bei dem Film "Memory" um eine faszinierende Verbindung aus Realfilm als Symbol der Gegenwart und grafisch-malerische Animationstechnik als Darstellung der Erinnerung handelt. „Hier wird in perfekt bearbeiteten Sequenzen mit passender Musik, schnellem Schnitt und mit sicherer Kamera eine vergangene Liebesgeschichte erzählt. Durch das Spiel mit den beiden Welten bekommt der Film inhaltlich noch eine weitere künstlerische Dimension".

Beim internationalen Jugend Medien Festival YOUKI das ebenfalls Mitte November in Wels statt fand, war die Cinema Bochén Produktion „Memory“ ebenfalls eingeladen. Auch dort hinterließ die Arbeit der beiden einen großen Eindruck: „Eine wahre Augenfreude und eines der filmischen Highlights der Youki 11!“

Wir gratulieren herzlich!

Alle Videos von Cinema Bochén gibt es hier zu sehen:

http://www.cinemabochen.com

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