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"Neue Botschaften und Welten schaffen"

30.11.2009
Der Annerkennungspreis Medienkunst des Landes Niederösterreich 2009 geht an den FH-Dozenten Markus Wintersberger.

 „Markus Wintersberger, Dozent im Bereich Technologie, lebt vor, wie man Medien künstlerisch weiterverarbeiten kann und dadurch neue Botschaften und Welten schafft. Er bestärkt uns darin, mit den vorhandenen Medien frei und intuitiv umzugehen. Es gibt kein „Schlecht“ und kein „Nicht-Gut“ - man wird in seiner experimentellen Arbeit gestärkt und gestützt.“, so Tobias Pehböck, Medientechnik-Student, über die Arbeit mit Markus Wintersberger.

Die Studierenden schätzen Markus Wintersberger für sein unermüdliches Engagement und dafür, dass er ihnen die Möglichkeit  bietet, „außerhalb der Norm zu agieren und sich zu entfalten. Mit seinem Know-How steht er uns zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite.“, sagt Alina Bilek, die Medientechnik an der FH studiert, über die Lehrtätigkeit von Markus Wintersberger.

Neues ästhetisch-kreatives Denken

Außerhalb der Norm zu agieren und Grenzen zu überschreiten, das ist, wodurch sich auch sein künstlerisches Werk auszeichnet. Mit dem Titel „Grenzgänger“ überschrieb Bernhard Leitner - O.-Univ.-Prof. an der Universität für angewandte Kunst Wien - die Festrede für Markus Wintersberger, die er im Rahmen der Preisverleihung hielt. Seit 1960 wird der Kulturpreis des Landes Niederösterreich in sieben Kategorien vergeben, der Preis für Medienkunst ging heuer, überreicht von Landeshauptmann Erwin Pröll, an Wintersberger: „In seiner Arbeit spannt sich der Bogen von der Zeichnung über Collage, Skulptur, Video-Projektion und Video-Montage, Installation visuell-elektronischer Räume bis in die Bildwelten der medialen Netze. Seine Arbeiten verzweigen sich in verschiedene Bereiche hinein, überschreiten (ehemals) eng gezogene Grenzen künstlerischer Ausdrucksformen.“ Dieser offene, Vielfalt ermöglichende Zugang spiegelt sich in den von ihm unterstützten Projekten, welche die Studierenden konzipieren und umsetzen. Die Verbindung von Technik, Kunst und Kultur – aber ebenso das soziale Engagement steht im Vordergrund dieser Arbeiten.

Vielfältigkeit und Offenheit charakterisieren auch Wintersbergers Kunstschaffen: „Das bisherige Werk des Medienkünstlers Markus Wintersberger ist ein bestechendes Beispiel dafür, wie sehr das Instrumentarium der elektronisch-technischen Medien das künstlerische Arbeiten in der bildenden Kunst erweitert und bereichert. Es zeigt aber vor allem ein neues ästhetisch-kreatives Denken, das sich in der Vielfältigkeit und in der Vielschichtigkeit seiner Arbeit manifestiert.“, so Bernhard Leitner.

Den offenen Blick schärfen

Auch fhSPACEtv, das experimentelle Fernsehformat der FH St. Pölten, hat sich unter der Leitung von FH-Dozent Mag. Markus Wintersberger zu einem wichtigen Medium entwickelt, das in einem Spannungsfeld von Kunst, Technik und Wissenschaft agiert.

Immer wieder arbeiten auch Studierende aus anderen Studienrichtungen an fhSPACEtv-Projekten mit, so werden Synergien nutzbar gemacht und Grenzen überschritten. In der Zeit des Bestehens von fhSPACEtv entstand bereits eine Vielfalt an kreativen, künstlerischen Beiträgen – für den Webstream auf Youtube genau so, wie für das Donaufestival, die Ars Electronica oder Global 2000, um nur einige Kooperationspartner zu nennen. fhSPACEtv bietet den Studierenden Raum, sich auszuprobieren, zu experimentieren und ihren eigenen Zugang, ihre eigene Ausdrucksform zu entwickeln. Die gebündelte Energie aller aktuell im Kontext der FH tätigen Kräfte, Lehrende wie Studierende, gleichermaßen ProduzentInnen wie RezipientInnen, bildet eine ideale Matrix und einen lebendigen ExpertInnenpool, der seinesgleichen sucht. Es ist eine der Zielsetzungen dieser Arbeit, sichtbar zu machen, was üblicherweise im Verborgenen bleibt und den offenen Blick zu schärfen. Die Qualität der Arbeiten, welche die Studierenden von Markus Wintersberger produzieren, spricht für ihn und das Vertrauen, welches seine Studierenden ihm entgegen bringen. Bernhard Werany, Medientechnik-Student, bringt es auf den Punkt: „Offenheit, konstruktives Feedback, Engagement, Begeisterung und Auseinandersetzung mit den Studierenden sowie Einsatz für deren – für unsere -  Bedürfnisse. Und dabei steht er permanent hinter uns, aber vor allem zu uns!“

Wir schließen uns diesem schönen Feedback an und gratulieren herzlich zur Preisverleihung!

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