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Kurzfilm überzeugt

12.10.2010
Studierende Digitale Medientechnologien belegten mit einem pädagogischen Kurzfilm Rang 3 beim „No Smoking“-Wettbewerb.

Initiiert von der Multimedia-Agentur brainlink in Kooperation mit dem Bundesministerium für Gesundheit sowie den Fachhochschulen St. Pölten und Urstein wurde erstmals der „coffee2watch-Preis“ verliehen. Studierende produzierten für SchülerInnen pädagogische Kurzfilme, die auf sensible Themen aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen.  Mit dem Beitrag „Schlappschwanz" erreichten die Studierenden Florian Tiefenböck, Florian Kellner, Philipp Gruy und Lukas Thaler der FH St. Pölten den ausgezeichneten dritten Platz.

Spot in 18 Szenen

Vor dem eigentlichen Dreh hatten die Studierenden 1 ½ Testtage eingeplant, um Kameraproben für „anspruchsvolle Aufnahmen“ zu machen. Den Spot in 18 Szenen drehte das Team an einem Tag. „Der Dreh war fast auf die Minute genau geplant, mit etwa zwei Stunden Zeitpolster als Reserve“, so Florian Tiefenböck. „Wir mussten an diesem Tag alles im Kasten haben, da wir das ganze Budget auf diesen einen Drehtag gelegt hatten.“ Die Vorbereitungen für den Dreh begannen einige Wochen im Vorfeld. „Da der Schattenverlauf maßgeblich entscheidend für die richtige und glaubwürdige Schnittfolge ist, musste ich Wochen vor dem Drehtag mit einem Kompass den genauen Stand und Einstrahlwinkel der Sonne ausmessen und notieren. Mit dieser Information konnte ich die Szenen genau so planen, dass ich mit dem Verlauf der Sonne drehen konnte, um erstens so wenig Lichtequipment wie möglich zu brauchen, da dies mehr Umbauzeit und auch mehr Stromkosten und Kabel bedeuten würde, und zweitens, um spätere atmosphärische Schnittfehler zu vermeiden“, so Tiefenböck.

Kreative Handschrift

„Die Studierenden der FH St. Pölten konnten mit ihren äußerst gelungenen Beiträgen den Wettbewerb No Smoking bereichern. Die sehr unterschiedlichen Videospots unserer Studierenden ließen eine eigenständige kreative ‚Handschrift‘ der FH St. Pölten erkennen“, resümiert FH-Prof. Mag. Markus Wintersberger nach der Preisverleihung.
„Es zeigt sich in diesem Fall wieder, wie professionell und engagiert die Studierenden ihre Projekte realisieren und dass gerade der Austausch zwischen den einzelnen Bildungseinrichtungen auf universitärem Niveau zu einem besseren Verständnis der jeweiligen Bildungspartner beiträgt. Dafür gebührt der Firma brainlink der nötige Dank. Die Firma brainlink hat durch ihre Idee des Wettbewerbs und die Einladung an die FH St. Pölten und die FH Salzburg daran teil zu nehmen, Wesentliches zu dieser befruchtenden Basis beigetragen."


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