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Symposium zum Thema "Praktische Aspekte der Kommunikationswissenschaften"

08.01.2012
Am Freitag, 13. Jänner 2012, 13:00-15:20 findet an der FH St. Pölten im Rahmen der Lehrveranstaltung "Grundlagen der Kommunikationswissenschaften" eine Vortrags- und Gesprächsrunde statt.

Georg Eckmayr, Lektor für Medienethik und –theorie an der FH St. Pölten und Michael Jaksche, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IC\M/T – Institut für Creative\Media/Technologies initiieren ein Symposium zum Thema „Praktische Aspekte der Kommunikationstheorie“ im Rahmen der Lehrveranstaltung „Grundlagen der Kommunikationswissenschaften“. 

Jeder der drei zum Symposium geladenen Vortragenden setzt sich in seiner Arbeit auf unterschiedliche Weise mit verschiedenen Aspekten der Kommunikation auseinander: 

Eva Jürgens, Filmproduzentin bei Lotus Film (The Little Lady, R: Gernot Roll; Whores Glory, R: Michael Glawogger), Mimu Merz, Musikerin, Grafikdesignerin und Medienkünstlerin und der bildende Künstler Leopold Kessler. Georg Eckmayr und Michael Jaksche werden anhand ihrer Fragen die von den Vortragenden dargebrachten Praktiken der Kommunikation mit theoretischen Ansätzen aus der Kommunikationslehre in Verbindung bringen, woraus sich lebendige Einblicke in die Medienproduktion und die dort vorherrschenden Kommunikationsstrukturen ergeben sollen.

Eva Jürgens wird in ihrem Vortrag „Die Worte hinter den Filmbildern“ Einblicke geben in die produktionstechnischen Hintergründe bei der Realisierung eines Filmes und über die vielfältigen Kommunikationsschritte die von einer Filmidee hin zu einem fertigen Spielfilm notwendig sind, berichten.

Mimu Merz bewegt sich in ihrer Arbeit als Medienkünstlerin und Musikerin zwischen Pop, Performance und Bildender Kunst. Ihr Umgang mit der eigenen, digitalen Persona ist bemerkenswert und wird Thema ihres Vortrags sein: „Die eigene digitale Persona. Wer bist du?“. Mimu Merz schafft Selbstportraits, anhand derer sie eine künstliche Persönlichkeit im Netz erschafft.

Leopold Kesslers künstlerische Auseinandersetzungen finden im öffentlichen Raum statt, worauf auch der Titel seines Vortrags verweist: „Arbeit an der Öffentlichkeit“. Seine Arbeiten sind Interventionen im öffentlichen Raum, die Irritation hervorrufen und nicht auf den ersten Blick als Kunst erkennbar sind. Er schafft absurde Situationen, etwa mit seiner Arbeit „Ghost Terrace“: Ein Gastgarten mit gedeckten Tischen, Stühlen und Sonnenschirmen. Setzt man sich als Gast in diesen Garten, wird man nicht bedient, es gibt kein Personal und somit auch keine Instanz, an die man sich mit seiner Beschwerde richten kann. Nach einiger Zeit wird man merken, dass die Salzstreuer am Tisch angeschraubt sind und man einer Täuschung erlegen ist. Der vermeintliche Gastgarten ist eine Attrappe.

 

 

 

 

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Symposium

Praktische Aspekte der Kommunikations-
wissenschaften

Freitag, 13. Jänner 2012
13:00-15:20 Uhr
Hörsaal 3