St. Pölten University of Applied Sciences

Unsere Schwerpunkte

Aktuelle Themenfelder

Medien- und Kommunikationsunternehmen

Im Zentrum dieses Forschungsschwerpunktes stehen die Leistungs- und Finanzprozesse einzelner Unternehmen der Medienwirtschaft. Der Blick richtet sich hierbei vor allem auf die Veränderungen der Kernkompetenzen, Organisationsstrukturen und Geschäftsmodelle durch den Einsatz neuer digitaler Technologien. Das Institut analysiert aktuelle Trends − wie etwa Big Data und Semantic Web – und bietet Unternehmen und Organisationen konkrete Unterstützung bei der Strategieentwicklung.

Medien- und Kommunikationsindustrien

Medien- und Kommunikationsmärkte unterliegen spezifischen gesellschaftlichen, politischen, ökonomischen und auch rechtlichen Rahmenbedingungen, die den Gestaltungsbereich der Unternehmen limitieren und damit auch die Marktergebnisse maßgeblich beeinflussen. Der Forschungsschwerpunkt „Medien- und Kommunikationsindustrien“ ist der Medienwirtschaft als Industrie in ihrer Gesamtheit gewidmet. Das Spektrum an Themen reicht von der Veränderung der Wertschöpfungsstrukturen durch die Digitalisierung über Konzentrations- und Globalisierungsprozesse bis hin zu den Effekten der Regulation von Märkten.

Mediennutzung, Medienwirkung, Kommunikation

Von großer Bedeutung für die Medienwirtschaft sind schließlich auch Fragen der Nutzung und Akzeptanz von Medientechnologien und -angeboten entlang der Customer Journey, wie auch der Wirkung bestimmter Kommunikationsstrategien bis hin zum Verhalten am „Point of Sale“. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts untersuchen etwa den Wandel von der passiven Rezeption zur aktiven Bereitstellung von User Generated Content. Darüber hinaus evaluieren wir mit avancierten Methoden wie Eyetracking oder Social Media Monitoring konkrete Kommunikationsmaßnahmen.

Ein besonderes Augenmerk wird in allen Forschungsbereichen auf technologische Veränderungen und regulative Maßnahmen gelegt. Digitale Technologien im Bereich Kommunikation und Datenverarbeitung und die globale Vernetzung der Medien verändern nicht nur die Organisationsstrukturen und Geschäftsmodelle, sie führen zu einer radikalen Umgestaltung der gesamten Medienwirtschaft. Dieser als Konvergenz bezeichnete Wandel lässt sich aus der Perspektive der Unternehmen, der Industrie und der NutzerInnen betrachten und liegt als Thema somit quer zu den oben genannten Forschungsschwerpunkten. Dies trifft in gleichem Maße auf Änderungen in der politischen und regulativen Umwelt zu, die sich auf die unternehmerische Praxis, die Industriestrukturen wie auch auf die Nutzung auswirken.