Seekoi

#Institut für Creative\Media/Technologies #Media Computing #Nationale Drittmittel

In diesem Projekt wird ein System entwickelt, welches es UserInnen ermöglicht, kontext-orientierte Anwendungen auf dem Smartphone selbst zu erstellen. Programmiererfahrungen werden hierfür nicht benötigt.

Akronym Seekoi

Gegenstand und Ziel des Projekts

In früheren Projekten wurde ein funktionaler Prototyp (Mobilot) entwickelt, der die eigene Position als einen Kontext beinhaltet. Das Endgerät Mobiltelefon bietet jedoch mehr Umgebungsdaten als die Position, so z.B. die aktuelle Geschwindigkeit oder die Nähe zu Objekten. Aufbauend auf den Erfahrungen aus Vorgängerprojekten wird in diesem Projekt mit Hilfe von "seekoi" ein produktives System entwickelt, in das weitere Kontexte integriert werden. Ziel ist, dass dieses System nicht nur von ProgrammiererInnen sondern von sämtlichen AnwenderInnen bedient werden kann.

Zielgruppen

Eine der Hauptzielgruppen des Projekts sind Schulen bzw. der pädagogische Bereich im Allgemeinen. Im Unterricht sind viele Einsatzmöglichkeiten denkbar: vom Erstellen einfacher Naturlehrpfade, bis zu komplexeren Social Games in denen SchülerInnen zusammenarbeiten müssen, um eine Aufgabe zu lösen. Weitere Zielgruppen sind öffentliche Einrichtungen und die Wirtschaft. Auch eine Erlebnis-Rallye, in der man Aufgaben lösen, Orte finden und eine bestimmte Geschwindigkeit einhalten muss, ist einfach erstellt.

Erste Learnings

Bei Einsätzen des Prototyps im Schulunterricht und in der Waldpädagogik zeigte sich, dass vor allem eine einfache Handhabung von wesentlicher Bedeutung ist. Je komplexer die Möglichkeiten sind, die das System bietet, desto unübersichtlicher gestaltet sich das Interface. Der Fokus des Projekts liegt deshalb insbesondere auf der einfachen Bedienbarkeit des Systems.