Bridging gaps

#Carl Ritter von Ghega Institut für integrierte Mobilitätsforschung #Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung #Nationale Drittmittel #Nationales Kooperationsprojekt #Interdisziplinäres Projekt

Brücken bauen – Verbindungen schaffen. Im Projekt „bridging gaps“ wird zusammen mit (Vor-)Schulkindern die Funktion einer realen Brücke sowie deren Planung, Kostenrechnung und Instandhaltung dargelegt und beforscht. Gleichzeitig wird reflektiert, wie soziale Differenzen überbrückt und konstruktiv bearbeitet werden können.

  • Projektleitung:
    FH-Prof. Dipl.-Ing. (FH) Dipl.-Ing. Frank Michelberger, EURAIL-Ing.
  • MitarbeiterInnen:
    Dipl.-Ing. Dipl.-Ing. Dr. Hirut Grossberger
    Mag. (FH) Sabine Sommer
    Mag. Dr. Susanne Binder
  • Externe MitarbeiterInnen:
    Mag. Dr. Özgür Tasdelen
  • PartnerInnen:
    exit14 MedienAgentur
    im-plan-tat Raumplanungs-GmbH & Co KG

    (Vor-)Schulische Bildungseinrichtungen:
    HTL Krems - Berufsbildende höhere Schule, Abt. Bautechnik Tiefbau
    BHAK/BHAS St. Pölten - 1. Klasse Handelsschule, 9. Schulstufe
    Kindergarten Viehofen - Elementarstufe/Kindergarten
    NNÖNMS St. Pölten - Viehofen
    NNÖMS Körner 3.-8. Schulstufe - 4e
    VS Viehofen – Volksschule
  • Finanzierung:
    Gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
  • Laufzeit:
    01.07.201501.12.2016
  • Kategorie:
    Nationale Drittmittel
    Nationales Kooperationsprojekt
    Interdisziplinäres Projekt
  • Projektstatus:
    abgeschlossen

Im Projekt „bridging gaps“ wird anhand von technischen Fakten und Analysen zum Brückenbau und zum Lebenszyklus einer Brücke mittels Tablets und Smartphones (Vor-)Schulkindern gemäß ihrer jeweiligen Bildungsstufe die Funktion einer realen Brücke sowie deren Planung, Kostenrechnung und Instandhaltung dargelegt und mit den SchülerInnen gemeinsam experimentell beforscht.

"social gaps" überbrücken

Gleichzeitig bietet dies die Möglichkeit, die symbolische Bedeutung einer Überbrückung von sozialen Differenzen wie z. B. Bildungs- bzw. Herkunftsniveaus zu thematisieren und mit den (Vor-)Schulkindern zu reflektieren, wie solche „social gaps“ überwunden und konstruktiv bearbeitet werden können. Mittels einer kultur- und gendersensiblen Didaktik (Anti-Defamation League 2002) und der Orientierung an einer „inklusiven Pädagogik“ (Boban/Hinz 2013), bei der auch die Situation in ihrer jeweiligen Kindergarten- bzw. Schulklasse einbezogen wird, sollen die Herausforderungen bei einer „sozialen Überbrückung“ erkannt werden und dies Möglichkeiten für eine verbesserte soziale Inklusion in den jeweiligen Gruppen aufzeigen. Durch die Entwicklung, Erprobung und Dokumentation eines neuen Ansatzes zu einer „integrierten Brückeninspektion“ und der Erarbeitung von Kostenanalysen werden die Aufgaben eines realen Forschungsprojekts veranschaulicht und mit „sozialem Brückenbau“ verglichen. Beide Formen der Brückenbildung werden in einer Wander-Ausstellung, die (Vor-)SchülerInnen der im Projekt vertretenen vier Bildungsstufen erstellen, zusammengefasst sowie bei einem bildungsstufenübergreifenden Theaterstück und einem altersadäquaten „Nachhaltigkeitsquiz“ im Rahmen eines Projektabschlussfestes an der FH St. Pölten interessierten SchülerInnen, Eltern, Angehörigen und PädagogInnen vorgestellt.