St. Poelten University of Applied Sciences

Couragierte Gemeinde

#Institut für Creative\Media/Technologies #Nationale Drittmittel #Nationales Kooperationsprojekt

Couragierte Gemeinde entwickelt ein Leitsystem und Tool-kit, mit dem Gemeinden Gewalt, Vandalismus und Kriminalität von Kindern und Jugendlichen entgegentreten können.

  • Projektleitung:
    FH-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Grischa Schmiedl
  • MitarbeiterInnen:
    FH-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Peter Judmaier
    Dipl.-Ing. Kerstin Blumenstein, BSc
  • Externe MitarbeiterInnen:
    Iosif Miclaus BSc
    Dipl.-Ing. Thomas Ederer, BSc
  • PartnerInnen:
    Projektkoordinator: STUDIA – Studienzentrum für internationale Analysen
    Projektpartner: SPES Familien–Akademie, das Bundesministerium für Inneres, das die Landespolizeidirektion OÖ mit der Umsetzung betraut hat, das Institut für neue Autorität (INA), die Stadtgemeinde Ansfelden sowie die Fachhochschule St. Pölten.
  • Weblinks:
    http://www.kiras.at
    https://www.bmvit.gv.at/
  • Finanzierung:
    Das Projekt wird innerhalb des Sicherheitsforschungs-Förderprogramm KIRAS durch das Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) gefördert.
  • Laufzeit:
    01.10.201530.09.2017
  • Kategorie:
    Nationale Drittmittel
    Nationales Kooperationsprojekt
  • Projektstatus:
    abgeschlossen

Mit 1. Oktober 2015 startete das Pilotprojekt „Couragierte Gemeinde“ in der Stadtgemeinde Ansfelden. „Couragierte Gemeinde“ strebt die Sicherung des sozialen Friedens in einem respektvollen und hilfreichen Miteinander an.

Gemeinsam gegen Gewalt und Vandalismus

Mit Unterstützung dieses Projektes richtet die Gemeinde ein Bündnis gegen Gewalt und Vandalismus ein. GemeindevertreterInnen, Vereinsobleute, Jugendliche, aktive BürgerInnen, Pädagoginnen und Pädagogen und Polizei bringen sich konstruktiv in das Bündnis ein. Mit wertschätzender Grundhaltung gegenüber jeder Person und zugleich wachsamer Sorge setzt sich das Bündnis dafür ein, einen guten Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen der Gemeinde zu pflegen. Die Bewohnerinnen und Bewohner sollen sich wohl und sicher fühlen können.

Erwachsene werden befähigt in ihrer Gemeinde:

  • Verantwortung zu übernehmen und Zivilcourage zu zeigen
  • mit den Jugendlichen in der Gemeinde in Beziehung zu gehen und
  • Grenzen und Maßnahmen des gewaltfreien Widerstands zu setzen.

Die Handlungsfähigkeit der Gemeinschaft wird mit den sozial innovativen Methoden der „Neuen Autorität“ gestärkt. Zudem wird eine IT-Lösung als Unterstützung des Projekts mitentwickelt.

IT-Lösung als Unterstützung

Die Fachhochschule St. Pölten entwickelt für das Modell der Couragierten Gemeinde eine IT-Lösung zur Erfassung, Bewertung, Analyse und Aufbereitung der Vorfälle und Vorgänge im Projekt. Die dabei erhobenen, teilweise sehr sensiblen Daten werden verdichtet, teilanonymisiert und  zur weiteren Planung und Analyse der Situation in der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Dadurch wird die Handlungsfähigkeit der Gemeinde durch akkurate Informationen unterstützt sowie Vorurteile und Falschinformation verhindert.

Das Modell „Couragierte Gemeinde“ am Beispiel Ansfelden bietet Möglichkeiten, Probleme wie Vandalismus und gewaltbereites Verhalten von Jugendlichen in den Griff zu bekommen, mit hoher Unterstützung und Zustimmung der Bevölkerung.



 

Berichterstattung

Die Presse, 13.05.2016, „Virtuelle Wege zur couragierten Gemeinde