Fittest City St. Pölten

#Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung #Auftragsforschung #Nationales Kooperationsprojekt

Im Rahmen des Projekts wurden Bedarf und Bedürfnisse aus der Perspektive älterer BürgerInnen im Hinblick auf das St. Pöltner Smart City und AAL Konzept partizipativ erforscht.

  • Projektleitung:
    FH-Prof. Mag. Dr. Moser Michaela
  • MitarbeiterInnen:
    Mag. (FH) Sommer Sabine
    Auer-Voigtländer Katharina, BA MA
  • PartnerInnen:
    Stadt St. Pölten – Stabsabteilung Zukunftsentwicklung
    Bosch Immobilienentwicklungs KG
    WPU – Wirtschaftspsychologische Unternehmensberatung GmbH
    AIT – Austrian Institut of Technology GmbH
    Prof. Dr. Rupp
  • Finanzierung:
    Auftrag
  • Laufzeit:
    01.01.201630.04.2016
  • Kategorie:
    Auftragsforschung
    Nationales Kooperationsprojekt
  • Projektstatus:
    abgeschlossen

Das Projekt „Fittest City“ wurde im Kontext einer Sondierung für die Tragweite einer AAL Testregion umgesetzt. Dabei sollte untersucht werden, inwiefern eine Testregion technisch wie instrumentell in das Smart City Konzept der Stadt St. Pölten zum Aufbau einer proaktiven Gesundheitsstadt integriert werden kann und welche zusätzlichen Nutzereffekte generiert werden können.
Im Rahmen des vom Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung durchgeführten Projektteils wurde ein partizipativer BürgerInnen- bzw. SeniorInnendialog in Form einer Zukunftswerkstatt umgesetzt.

Ergebnisse der Zukunftswerkstatt

Im Rahmen eines halbtägigen Treffens mit 26 interessierten St. PöltnerInnen wurden Bedarf und Bedürfnisse sowie die Perspektive älterer BürgerInnen in Hinblick auf das Smart City und AAL Konzept partizipativ erforscht. Dabei kam eine adaptierte Version der Methode „Zukunftswerkstatt“ zum Einsatz.

Die Untersuchung fokussierte auf zentrale Aspekte und Erwartungen der teilnehmenden SeniorInnen hinsichtlich eines guten und sicheren Lebens in St. Pölten. In interaktiven Gruppenphasen wurden dabei Analysen, Visionen und Konkretisierungswünsche der TeilnehmerInnen erhoben. Dabei wurde ein hohes Interesse an den Bereichen Information, Kommunikation, Vernetzung und stärkerer Organisation gemeinschaftlicher Aktivitäten deutlich. Darüber hinaus stand der Wunsch nach umfassenden und alternativen Lösungsansätzen in den Bereichen Mobilität, Barrierefreiheit und Wohnen im Alter im Zentrum der Diskussionen.

Technische Assistenzsysteme wurden im Zuge des Treffens vergleichsweise wenig thematisiert, was hypothetisch mit u. a. fehlendem Wissen begründet und in der Folge ein verstärkter Bedarf an weiteren Informationen und Forschungsprojekten abgeleitet werden kann.

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FH-Prof. Mag. Dr. Moser Michaela

FH-Prof. Mag. Dr. Michaela Moser

FH-Dozentin
Department Soziales