Flexitrain betreut SportlerInnen mit smarten Tools

#Institut für Creative\Media/Technologies #Innoscheck #Nationale Drittmittel

Ein System unterstützt und überwacht auf Basis eingegebener Daten das Training, es erkennt Trainingsfehler und modifiziert Trainingspläne.

Flexitrain betreut SportlerInnen mittels intelligenter Tools

Moderne Hardware ermöglicht vollkommen neue Methoden für das Monitoring von Sport- und Trainingsaktivitäten. Sensoren werden zunehmend kompakter, leistungsfähiger und können leicht permanent am Körper getragen werden. Im Sportbereich haben sich vor allem kompakte Sensoren wie z.B. Pulsuhren und Schrittzähler durchgesetzt. Doch auch die Beschleunigungssensoren, welche in den meisten Smartphones eingebaut sind, bieten neuartige Möglichkeiten für die Aktivitätsmessung. Durch das reichhaltige Angebot an Sensoren, eröffnen sich nicht nur neuartige Möglichkeiten für SportlerInnen, sondern auch für SporttrainerInnen.

Intelligente Tools zur Trainingsplanerstellung

Das Projekt Flexitrain beschäftigt sich mit dem Thema, die professionelle Betreuung von SportlerInnen durch intelligente Tools zur Trainingsplanerstellung zu verbessern. Zu diesem Zweck sollen Messdaten aus dem Training, welche von den SportlerInnen zur Verfügung gestellt werden, in einem interaktiven und selbstlernenden System analysiert werden. Das System soll auf Basis der eingegebenen Daten den bzw. die TrainerIn unterstützen, das Training zu überwachen, Trainingsfehler rechtzeitig zu erkennen, gegebenenfalls das Training geeignet zu modifizieren und schließlich persönlich angepasste Trainingspläne zu erstellen.

Visual Analytics und Einsatzmöglichkeiten

Um die Machbarkeit eines solchen Systems zu untersuchen hat die Fachhochschule St. Pölten eine Studie erstellt, in der innovative Methoden für ein solches System untersucht wurden. Die Studie untersucht Methoden der Informationsvisualisierung aus dem Visual Analytics Bereich, als auch die Einsatzmöglichkeiten von automatischer Datenanalyse. Methoden des Visual Analytics ermöglichen neben der übersichtlichen Darstellung der Trainingsdaten die interaktive Exploration der Daten. Somit können sie den/die TrainierIn bei der Analyse des Trainingsfortschritts und bei der Erstellung und Adaption von Trainingsplänen unterstützen. Methoden der Datenanalyse sind notwendig, um die teilweise fehlerbehafteten Messdaten geeignet vorzuverarbeiten und zu analysieren, um robuste Daten für die Visualisierungen zur Verfügung zu stellen.

Das Projekt wurde von Mag. Alexander Rind und Markus Wagner, MSc, BSc von der FH St. Pölten inhaltlich unterstützt.