GreenBuilder: MT-Tabletop Installation Sonnenwelt

#Institut für Creative\Media/Technologies #Innoscheck #Auftragsforschung #Nationale Drittmittel

WissenschaftlerInnen des IC\M/T entwickelten ein interaktives Spiel für die Sonnenwelt in Großschönau. Die Sonnenwelt widmet sich dem Themenkreis nachhaltiges Bauen und bringt den BesucherInnen die Thematik anhand einer multimedialen Ausstellung näher.

  • Projektleitung:
    FH-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Seidl Markus, Bakk.
    FH-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Judmaier Peter
  • Externe MitarbeiterInnen:
    Florian Grassinger
    Florian Hammer
    Alexander Raab
    Ingrid Stürmer
    Stefanie Wappel
    Dipl.-Ing. Ewald Wieser, BSc
  • PartnerInnen:
    Peter Pisarik (team vienna) sowie FH Absolvent f. Digitale Medientechnologien Martin Grubinger
  • Finanzierung:
    Innovationsscheck und Folgeauftrag
  • Laufzeit:
    01.01.201131.05.2013
  • Kategorie:
    Innoscheck
    Auftragsforschung
    Nationale Drittmittel
  • Projektstatus:
    abgeschlossen

Ein wesentlicher Bestandteil der Ausstellung in der Sonnenwelt wurde von WissenschaftlerInnen an der FH St. Pölten konzipiert und umgesetzt. In einem innovativen Spiel werden die Funktionen des Multimediaguides, ein 5 Zoll Android Tablet, mit einem Spiel zu nachhaltigem Bauen und Wohnen verknüpft. Anhand des Multimediaguides können BesucherInnen ihr eigenes Traumhaus konzipieren, das den heutigen Standards nachhaltigen Bauens entspricht.

Glühbirne versus Energiesparlampe

Die Auswahl der Baustoffe, der Heizform und sogar diverser Haushaltsgeräte - vom Kühlschrank über den Fernsehapparat bis hin zur Glühbirne - können die SpielerInnen für ihr Haus auswählen. Punkte gibt es nicht nur für ökologisches, sondern auch für günstige Bauweisen sowie für die Erhaltung der Lebensqualität. Informationen zu den Vor- und Nachteilen der zur Verfügung stehenden Elemente können sich die BesucherInnen aus der Ausstellung holen. Etwa wenn sie vor der Entscheidung stehen, ihr Wohnzimmer mit Glühbirnen zu beleuchten, die ein warmes, angenehmes Licht geben, oder doch die ressourcenschonende Energiesparlampe zu wählen, deren Licht etwas kühler wirkt.

Oder welchen Unterschied macht es, ob ich mein Haus mit konventionellen Dachschindeln decke, anstatt mit einem flachen, begrünten Dach? Was ist ein guter Bauplatz und soll mein Haus besser nach Osten oder nach Westen ausgerichtet sein? Welche Auswirkungen hat die Wahl des Standorts - etwa an einem See, an einer Straße im Ortskern oder am Waldesrand auf Wohnqualität und -kosten? All diese Entscheidungen haben Konsequenzen - welche, das wird den interessierten MuseumsbesucherInnen auf spielerische Weise näher gebracht.

Habe ich nachhaltig gebaut?

Hat man sein Haus am Multimediaguide fertig entworfen, kann man es auf einen großen Touchtable transferieren, wo es in einem virtuellen Dorf aufgebaut wird. Dort stehen bereits die Häuser anderer MuseumsbesucherInnen und man kann nun auch die Auswertung seiner Bauweise begutachten: Tippt man sein Bauwerk am Bildschirm an, bekommt man die genauen Energieeffizienzdaten präsentiert. Die Daten über die Energieeffizienz der verschiedenen Bauteile wurden von einem Industrial Simulation Studierenden der FH St. Pölten berechnet und entsprechen der Realität. Ist man mit der Auswertung seines Hauses nicht zufrieden, kann man sich, wenn man möchte, auch nachträglich neu entscheiden - so lange, bis das selbst entworfene Haus den Standards nachhaltigen Bauens entspricht.