Jugendstudie Pielachtal

#Forschung #Sozialer Raum #Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung #Auftragsforschung

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes werden Lebensrealitäten von jungen Menschen innerhalb der Region Pielachtal erforscht und analysiert. Ziel der Kleinregion ist es, zukunftsweisende Maßnahmen zu schaffen, die der Jugend im Pielachtal Perspektiven eröffnen. Dazu wurde die Forschung in Auftrag gegeben.

  • Projektleitung:
    Andrea Nagy, PhD
  • MitarbeiterInnen:
    Mag. (FH) Christina Engel-Unterberger
    Mag. (FH) Sabine Sommer
  • Externe MitarbeiterInnen:
    Christoph Ebner
    Jelena Hrvacanin
  • Finanzierung:
    Fonds für Kleinregionen vom Amt der NÖ Landesregierung gemeinsam mit den Gemeinden Frankenfels, Schwarzenbach an der Pielach, Loich, Kirchberg an der Pielach, Rabenstein an der Pielach, Hofstetten-Grünau, Weinburg und Ober-Grafendorf
  • Laufzeit:
    01.09.201731.08.2018
  • Kategorie:
    Auftragsforschung
  • Projektstatus:
    laufend

Was bewegt eigentlich unsere Jugendlichen?

Diese und andere Fragen stellen sich auch die acht Gemeinden Frankenfels, Schwarzenbach an der Pielach, Loich, Kirchberg an der Pielach, Rabenstein an der Pielach, Hofstetten-Grünau, Weinburg und Ober-Grafendorf der Kleinregion Pielachtal (Bezirk St. Pölten Land). Ziel der Forschung ist es, zu einer Ausdifferenzierung des Bildes von Lebens- und Problemlagen junger Menschen im Pielachtal beizutragen und gemeinsam mit Stakeholdern der Region Handlungsoptionen zu entwickeln. Die Studie wird in enger Zusammenarbeit mit Jugendlichen und Vertreterinnen und Vertretern aus den Gemeinden durchgeführt. In einer Steuerungsgruppe werden die einzelnen Projektphasen laufend aufeinander abgestimmt.


Der Forschungsprozess orientiert sich an folgenden Fragestellungen:

  • Wo halten sich Jugendliche im Pielachtal im öffentlichen Raum auf?
  •  Gibt es Jugendgruppierungen und wenn ja, welche? Wie grenzen sich diese Gruppierungen voneinander ab?
  •  Welche Gefährdungslagen können festgestellt werden (z. B. Suchtgefährdung, destruktive Strategien)?
  •  Welche Angebote für Jugendliche gibt es im Pielachtal und wie arbeiten diese (zusammen)?
  • Welche Wünsche und Bedürfnisse haben Jugendliche in der Region?
  • Welche Handlungsstrategien gibt es, um für Jugendliche Perspektiven zu erweitern?
  • Welche Stakeholder, Ressourcen und Netzwerke bestehen, um unspezifische Präventionsarbeit in Bezug auf Jugendliche im Pielachtal zu leisten?


Partizipation und Beteiligung


Die Studie ist als interaktives, partizipatives und demokratisches Projekt konzipiert. Die durchgeführten Fokusgruppen, Interviews und Begehungen orientieren sich dabei an Prozess und Co-Kreation, also dem Mitwirken aller Beteiligten. In den Steuerungsgruppentreffen werden die einzelnen Projektphasen geplant, jeweils unter Einbezug bereits erhobener Ergebnisse.


Räume der Jugend


Das zentrale Interesse gilt der Teilnahme an raumspezifischen Abläufen, das Aufsuchen von Orten, Plätzen und Ereignissen (Freizeit, Schule, Ausgehen), wo der Alltag von Jugendlichen selbst stattfindet. Auch Unterbrechungen der tagtäglichen Routinen – so zum Beispiel Festivitäten und besondere öffentliche Anlässe – sind von Relevanz für eine solche Untersuchung.
Vorläufige Ergebnisse werden laufend in den Steuerungsgruppen besprochen und am Ende in einem schriftlichen Bericht zusammengefasst und der Auftraggeberin in Form einer anschaulichen Präsentation vorgestellt.