Konvergenz und Geschäftsmodelle: Innovationen bei Tageszeitungen. Fallbeispiele aus Österreich im Vergleich mit Russland, Finnland und Deutschland

#Institut für Medienwirtschaft #Internationales Kooperationsprojekt

Seit den 1990er Jahren befindet sich die Medienbranche in einem Umbruch, der vorwiegend durch die Digitalisierung getrieben wird. Die Konvergenz bisher getrennter Mediengattungen und aufstrebende Entwicklung des Internets fordern Geschäftsmodelle der zumeist traditionellen Nachrichtenmedien heraus.

Newspaper Convergence

In dieser Studie werden die unterschiedlichen Strategien, mit denen Medienunternehmen in Österreich, Russland, Finnland und Deutschland den neuen Anforderungen gegenübertreten, verglichen. Im Fokus steht die Frage "Wo suchen VerlegerInnen von Tageszeitungen Innovationen für konvergente Plattformen; was sind die Elemente von neuen Geschäftsmodellen der Tageszeitungen; wie beeinflusst dies die Contentproduktion und journalistische Praxis?"

Es werden sowohl allgemeine Herausforderungen für Nachrichtenmedien-Organisationen herausgearbeitet, als auch Unterschiede zwischen LeserInnenanforderungen, Marktstrukturen und journalistischen Kulturen der einzelnen Länder. Durch die Gegenüberstellung von Strategien und Erfahrung der Untersuchungsobjekte erschließt sich ein besseres Verständnis der Dynamiken und Implikationen vorherrschender technologischer, sozialer und wirtschaftlicher Transformationen.

Verbundprojekt mit der Humboldt Media Business School der Humboldt Universität Berlin (Prof. Dr. Mike Friedrichsen/Prof. Dr. Wolfgang Mühl-Benninghaus),Aleksanteri Institute, University of Helsinki (Prof. Dr. Hannu Nieminen/Dr. Katja Koikkalainen) & der Lomonosow Universität Moskau ( Prof. Dr. Elena Vartanova/Dr. Mikhail Makeenko) am Institut für Medienwirtschaft der Fachhochschule St. Pölten GmbH (Prof. (FH) Jan Krone/Mag. (FH) Johanna Grüblbauer).