St. Pölten University of Applied Sciences

MEETeUX

#Institut für Creative\Media/Technologies #Forschung #Nationale Drittmittel

MEETeUX beschäftigt sich mit Fragestellungen in den Bereichen Interaction Design und User Experience Design für den integrierten Einsatz von medientechnischen Endgeräten in Multi-Device Ecologies.

Was Technologie (noch) nicht kann

Eine große Anzahl an Technologien bietet heute vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für die Bevölkerung. Smartphones sind allgegenwärtig, Multi-Touch Tabletops werden bereits großflächig wirtschaftlich eingesetzt und auch Info Walls in Form von Monitorwänden oder Projektionen kommen kostengünstig und doch in beachtlichen Größen zum Einsatz. 
Für eine zukünftige sinnvolle und integrierende Verwendung dieser Devices in halböffentlichen Bereichen fehlen allerdings noch erprobte Interaction Design und User Experience Konzepte, um die Technologien möglichst niederschwellig und für alle zugänglich einsetzen zu können.

Das Smartphone als Wissensvermittler

Das Projekt MEETeUX (Multi-Device Ecologies Towards Elaborate User Experience) konzipiert Nutzungsszenarien für die Integration verschiedener Endgeräte, die die Benutzung von Multi-Device Ecologies in halböffentlichen Räumen zeigen. Der Fokus liegt dabei auf die Einbindung der eigenen Endgeräte („Bring Your Own Device“, üblicherweise Smartphones) von Benutzerinnen und Benutzern in bestehende Device Ecologies. Die Verwendung der eigenen Geräte erlaubt auch eine Anpassung an besondere Bedürfnisse der NutzerInnen und verbessert damit die Accessibility (Barrierefreiheit). Im Projekt MEETeUX werden ausgewählte Szenarien für den Einsatz im Bereich Wissensvermittlung im Museum unter Einbeziehung von Stakeholdern einem User Centered Design Approach folgend implementiert und evaluiert. Museen und insbesondere Science Centers wollen vermehrt fortschrittliche Technologie zur Vermittlung der Inhalte nutzen bzw. tun dies bereits und eignen sich daher besonders gut als exemplarischer Anwendungsfall.

Interaction Design heute und morgen

Im Zentrum des Projekts stehen die Ermittlung allgemeiner Guidelines und Best Practice Beispiele sowie die Entwicklung eines voll funktionalen Prototyps für die Einbindung eigener Geräte der BesucherInnen in bestehende Multi-Device Ecologies im Anwendungsbeispiel Wissensvermittlung im Museum.

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 Menschen an einem Touchscreen

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FH-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Markus Seidl, Bakk.

FH-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Markus Seidl, Bakk.

Institutsleiter Institut für Creative\Media/Technologies
Forschungsgruppenleiter
Forschungsgruppe Media Computing
FH-Dozent
Department Medien und Digitale Technologien