TerminalAufSchiene

#Carl Ritter von Ghega Institut für integrierte Mobilitätsforschung #Nationale Drittmittel #Nationales Kooperationsprojekt

Dieses Sondierungsprojekt untersucht die Möglichkeiten für ein Flughafenzubringersystem unter Nutzung des vorhandenen Bahnnetzes mit dem Vorteil einer möglichen Gepäckabgabe während der Anreise.

Flughafenzubringersysteme nicht attraktiv genug

Aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen gibt es Kooperationen zwischen Fluglinien und Bahnen, um oftmals defizitäre Kurzstreckenzubringerflüge durch Züge zu ersetzen. Diese Kooperationen schöpfen jedoch nicht das volle Potential aus, da sie vielfach nicht ausreichend attraktiv sind. Deshalb bieten Airlines aus Sorge vor Passagierverlusten weiterhin Kurzstreckenzubringerflüge an. Nicht vorhandene Serviceleistungen rund um den Gepäcktransport führen dazu, dass ein Großteil der Fluggäste mit dem Auto zum Flughafen fährt oder Zubringerflüge bevorzugt. Für zwei Drittel der Passagiere hätte jedoch die Möglichkeit, Gepäck unmittelbar im Zubringerzug abgeben zu können, Einfluss auf das Modal-Split-Verhalten und wäre ein wesentlicher Anreiz, die Bahn als Hub-Zubringer zu akzeptieren.

Verlagerung der Gepäckabgabe in den Zug

Ziel von TerminalAufSchiene ist es, die Möglichkeiten für ein Flughafenzubringersystem auf der Bahn unter besonderer Berücksichtigung aller technisch-logistischen Herausforderungen hinsichtlich der möglichen Gepäckabgabe im Zug und an der Schnittstelle zum Flughafen zu untersuchen. Es sollen möglichst viele der am Flughafen zu setzenden Aktivitäten in den Zug verlagert werden, um die Anreisezeit effizient zu nutzen und die Attraktivität zu steigern. Ziel des vorliegenden Sondierungsprojektes ist es dabei, vor einer etwaigen Umsetzung die technische, rechtliche und wirtschaftliche Machbarkeit zu bewerten.

Attraktives Hub-Zubringersystem mit Zeitvorteil

Ergebnis von TerminalAufSchiene ist es, nach einer möglichen zukünftigen Entwicklung und Umsetzung, ein attraktives Hub-Zubringersystem unter Nutzung eines dichten, bereits vorhandenen Bahnnetzes zu haben. Das wesentliche Attraktivitätsmerkmal ist der Zeitvorteil, welcher darin besteht, dass für Flugpassagiere zeitintensive Prozesse wie die Gepäckabgabe bereits während der Anreise vorbereitet beziehungsweise durchgeführt werden können.
Mehrwert des Sondierungsprojektes ist es klare Aussagen über die Machbarkeit zu treffen und für alle derzeit nicht umsetzbaren Maßnahmen, Alternativvorschläge sowie konkrete Strategien für weitere erforderliche Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten zu erlangen.

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FH-Prof. Dipl.-Ing. (FH) Dipl.-Ing. Michelberger Frank, EURAIL-Ing.

FH-Prof. Dipl.-Ing. (FH) Dipl.-Ing. Frank Michelberger, EURAIL-Ing.

Institutsleiter Carl Ritter von Ghega Institut für integrierte Mobilitätsforschung
stellvertretender Studiengangsleiter Bahntechnologie und Mobilität (BA)
Lehrgangsleiter Fachtrainer/in im Eisenbahnwesen (akad.)
Lehrgangsleiter Seminare Bahntechnologie und Mobilität
Department Bahntechnologie und Mobilität