TV-Marken in Österreich: eine Erhebung des ökonomischen und psychologischen Markenwertes

#Institut für Medienwirtschaft #Nationale Drittmittel

Mit dieser Studie haben sich Kati Förster und Johanna Grüblbauer in ein Feld gewagt, das von kommunikationswissenschaftlichen, ökonomischen und nicht zuletzt politischen Interessen geprägt ist.

  • MitarbeiterInnen:
    FH-Prof. Mag. (FH) Dr. Grüblbauer Johanna
  • Externe MitarbeiterInnen:
    Dr. Kati Förster (Projektleitung)
  • Finanzierung:
    RTR (Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH)
  • Laufzeit:
    01.09.200931.12.2009
  • Kategorie:
    Nationale Drittmittel
  • Projektstatus:
    abgeschlossen
TV-Marken in Österreich: Eine Erhebung des ökonomischen und psychologischen Markenwertes

Ziel der Studie ist es,

  • die Optionen zur erfolgreichen Führung von TV-Marken im dynamischen Medienmarkt zu analysieren, und
  • aufzuzeigen, wie eine Bewertung im Hinblick auf den Markenwert stattfinden kann.


Methode: Befragung von 2.008 ProbandInnen zw. 18 und 49 Jahren in ganz Österreich, darunter mehr als 200 Personen mit migrantischem Hintergrund.

Von der RTR, der österreichischen Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH, finanziert, wurden nicht nur ökonomische Kriterien wie Reichweiten, Marktanteile oder Werbeerlöse einbezogen, sondern vor allem psychologische Indikatoren wie etwa die Sympathie der Fernsehsender, die wahrgenommene Kompetenz und Qualität brachten hier ganz neue Erkenntnisse zu Tage.

So sind zwar ORF 1 und ORF 2 noch immer die Sender, die über den höchsten Gesamtmarkenwert in Österreich verfügen, aber die deutschen Sender PRO 7, VOX, RTL und SAT 1 sind den ÖsterreicherInnen sympathischer und werden zudem besser hinsichtlich ihrer Informations- und Unterhaltungskompetenz eingeschätzt.

Die Ergebnisse wurden einem wissenschaftlichen Publikum erstmals auf der DGPuK-Fachgruppentagung Medienökonomie in Hamburg präsentiert und sind hier auf großes Interesse gestoßen. Am 10. Dezember 2009 wurde die Studie bei der RTR den Fernsehveranstaltern in Österreich, den politischen Interessengruppen öffentlich vorgestellt.