Eva Fischer

FH-Lektorin

Internationale Märkte

Internationale Konferenzen, Auslandspraktika oder transnationale Forschungskooperationen – die Internationalisierung ist auch in Hochschulen längst angekommen. Das Magazin „future“ der FH St. Pölten hat bei FH-Lektorin und Kulturmanagerin Eva Fischer nachgefragt, welche Vorteile, Nachteile und persönlichen Erfahrungen Internationalisierung bietet.

Welche Vorteile bietet Internationalisierung?

Als Kreative/r ist es entscheidend zu wissen, wo man international steht. Durch die fortschreitende Digitalisierung öffnet sich der internationale Markt auch zunehmend für kleinere Unternehmen und man findet so viel größere und breiter aufgestellte Market Places und Communities.

Welche Nachteile?

Gleichzeitig ist es schwieriger geworden, den Überblick zu behalten, sich selbst zu verorten und gegen große Player anzukommen. Der Aufwand, auf dem neuesten Stand zu bleiben, ist gestiegen. Dahingehend sollte man auch auf eine starke lokale Community und Verwurzelung setzen. 

Welche persönliche Erfahrung haben Sie mit Internationalisierung gemacht?

Bei meinem ersten großen Projekt, dem sound:frame Festival, habe ich von Beginn an ein internationales Programm und länderübergreifende Kooperationen forciert, was auch die lokale audiovisuelle Kunst-Szene gestärkt und auf der internationalen Landkarte sichtbar gemacht hat. Das hat viel zum allgemeinen Erfolg beigetragen. 

Eva Fischer

ist selbstständige Kuratorin, Visualistin und Kulturmanagerin und gründete 2009 die Agentur sound:frame für audiovisuelle Kunst. Sie lehrt nebenberuflich im Department Medien und Digitale Technologien der FH St. Pölten. 

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