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20 Jahre Schulsozialarbeit nach dem NÖ-Modell

Die Schulsozialarbeit in Niederösterreich feierte ihr 20-Jähriges Jubiläum. Mit dabei war FH-Professorin Monika Vyslouzil

Gerda Bernauer, Geschäftsführerin des Vereins YOUNG, und FH-Professorin Monika Vysouzil

Am 7. März feierte die Schulsozialarbeit in NÖ ihr zwanzigjähriges Jubiläum mit einem Festakt und einer Fachtagung. Neben VertreterInnen aus Politik, Verwaltung und Trägerorgansiationen nahm auch FH-Professorin Monika Vyslouzil an der Veranstaltung teil. Vyslouzil hat in den Anfangsjahren intensiv an der Entwicklung einer schulsozialarbeiterischen Praxis in Niederösterreich mitgewirkt. So wurden Absolventinnen der Bundesakademie für Sozialarbeit die ersten hauptberuflichen Sozialarbeiterinnen im Land.

Eröffnet wurde die Tagung mit Vorträgen von Karsten Speck von der Universität Oldenburg und Arno Heimgartner von der Universität Graz. Speck berichtete über die Kooperation von Kinder- und Jugendhilfe und Bildung in der Schulsozialarbeit, während Heimgartner über die Wirkung von Schulsozialarbeit referierte. Am Nachmittag hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, aktuelle Themen in Workshops zu diskutieren.

"Flächendeckendes Angebot wünschenswert"

"Niederösterreich war Vorreiter auf dem Gebiet der Schulsozialarbeit", so Vyslouzil. "Wünschenswert wäre, wenn es auch als erstes Bundesland dieses wichtige Angebot flächendeckend umsetzen würde. Mit den derzeitigen Prozenten im einstelligen Bereich ist da allerdings noch einiges zu tun." Derzeit wird an etwa 100 niederösterreichischen Schulen Schulsozialarbeit angeboten.

Monika Vyslouzil ist Sozialarbeiterin und Professorin an der Fachhochschule St. Pölten. Seit vielen Jahren forscht sie zum Thema Schulsozialarbeit in Österreich.

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