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3 Jahre Zusammenarbeit mit MindTake Research

Media- und Kommunikationsberatung (Master) & MindTake Research blicken auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurück

Klaus Oberecker, Geschäftsführer von MindTake Research

Bereits seit drei Jahren arbeiten der Master Studiengang Media- und Kommunikationsberatung und MindTake Research zusammen. Die Marktforschungsagentur unterstützt die Studierenden im Rahmen dieser Zusammenarbeit bei der Umsetzung ihrer Forschungsarbeiten für die Masterthese.

Anlässlich dieses Jubiläums beantwortet Klaus Oberecker, Geschäftsführer von MindTake Research, einige Fragen von Harald Wimmer, Studiengangsleiter Masterstudium Media- und Kommunikationsberatung.

Welchen Stellenwert hat die Marktforschung in einer digitalisierten Welt?

Die klassische Marktforschung, die sich als Silo und alleswissende Einzelkämpferin begreift, hat in der heutigen Zeit so gut wie gar keine Daseinsberechtigung mehr. MarktforscherInnen müssen lernen, interdisziplinär zu denken und vor allem verstehen lernen, welche Möglichkeiten IT, Big Data und AI für alle Bereiche der bisherigen Marktforschung bieten.

Welchen Stellenwert hat die Ausbildung im Bereich der Marktforschung?

Die schulische und universitäre Ausbildung dient im Berufsalltag als Fundament. Lernen muss man aber sein ganzes Leben lang. Technologien und Rahmenbedingungen entwickeln sich in allen Bereichen rasend schnell – deshalb muss man ständig am Ball bleiben, die Fähigkeit haben, abstrakt zu denken und darf keine Berührungsängste vor Neuem haben.

Sich anpassen zu können und den Willen zu haben, Neues zu lernen, ist wichtiger als statisches Wissen. Ein Fundament hilft, ist allein aber zu wenig.

Setzen Sie mit Ihrem Institut Maßnahmen, um den Nachwuchs im Marktforschungssektor zu fördern?

Ja, wir fördern Nachwuchstalente, aber weniger im klassischen Marktforschungs-Bereich als vielmehr in den Bereichen der IT, Technik- und Datenanalyse. Hier versuchen wir seit Kurzem, verstärkt Praktika anzubieten.

Welche Karrieremöglichkeiten gibt es im Marktforschungssektor?

Marktforschung „modern interpretiert“ ist „Start-up-fähig“ – das heißt internationalisierbar und skalierbar. Für jemanden, der die Methoden der Marktforschung beherrscht, aber auch mit „Big Data“, „AI“ und diversen Programmiersprachen umgehen kann, gibt es heutzutage so gut wie keine Grenzen.

Gibt es für Sie als Experte einen aktuell besonders hilfreichen Tipp zum Einstieg in die Marktforschung für Nachwuchskräfte?

Über das hinausschauen, was heute als „klassische“ Marktforschung gilt. Das Aneignen von IT-Fähigkeiten und den richtigen Umgang mit AI zu erlernen, ist heute unumgänglich. Ohne Daten zu verstehen und zu beherrschen, wird man in Zukunft keine Marktforschung mehr machen können.

Zusammenarbeit mit MMK bei Masterthesen

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