Vortrag zu Media-Assisted Healthcare & Living

Wolfgang Aigner spricht über die Analyse und Verwendung von Daten im Gesundheitsbereich

Wie lassen sich Gesundheitsdaten mittels interaktiver Technologien besser nutzen?

Wolfgang Aigner, Leiter des IC\M/T der FH St. Pölten, hielt am 19. Juni 2018 bei der e-Health Konferenz der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) in Wien einen eingeladenen Vortrag zu Forschungsaktivitäten rund um das Center for Digital Health Innovation (CDHI) der FH St. Pölten.

In seinem Vortrag mit dem Titel „Media-Assisted Healthcare & Living: Daten besser nutzbar machen mit interaktiven Technologien“ ging es um die Analyse und Verwendung von Daten im Gesundheitsbereich. Dabei behandelte Wolfgang Aigner die Themen Visualisierung von PatientInnendaten, Ganganalyse sowie Unterstützung von ErsthelferInnen. Er sprach auch darüber, wie digitale Technologien die soziale Teilnahme von älteren Menschen ermöglichen können und stellte jene FH-Projekte vor, die sich mit eben diesen Themen auseinandersetzen.

Themenrelevante Projekte an der FH St. Pölten

  • Im Projekt IntelliGait werden automatisierte Methoden entwickelt, die Daten aus der klinisch instrumentierten Ganganalyse analysieren und nach möglichen Pathologien klassifizieren. Störungen oder Auffälligkeiten im Gangbild können so effizient, präzise und rasch erkannt werden, was TherapeutInnen im klinischen Alltag unterstützt.
  • Das Projekt SONIGait entwickelt eine Schuhsohle, die Gangstörungen hörbar macht. Über Kopfhörer erhalten Menschen die Information, ob sie gleichmäßig abrollen oder die Füße unterschiedlich belasten. Diese Information könnte in der Therapie zum Beispiel nach Sportverletzungen oder einem Schlaganfall eingesetzt werden.
  • LifeStream soll ErsthelferInnen bei Erste-Hilfe-Maßnahmen in den ersten zehn Minuten helfen. Möglich macht das ein System, das Reanimationsparameter misst, verarbeitet und überträgt; diese auf moderne Technologien gestützten Maßnahmen sollen sowohl Laien als auch Einsatzkräfte im Reanimationsprozess unterstützen.
  • Im Rahmen der Projekte UmBrello und BRELOMATE 2 soll das Fernsehgerät in Kombination mit einem Steuerungstablet zum benutzungsfreundlichen und kostengünstigen Herzstück einer Spiele-, Informations- und Kommunikationsplattform für ältere Menschen im ländlichen Raum werden. So soll ihre soziale Teilnahme verbessert werden.

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