Alumni-Dokumentation „Der längste Tag“ im ORF

Die Dreharbeiten von „Der längste Tag“ anlässlich des TV-Schwerpunkts zum Jahr 1938

AbsolventInnen der FH St. Pölten zeichnen in einer Co-Produktion mit dem ORF die schicksalsschweren Stunden Österreichs vor dem Anschluss 1938 nach

Alex Wieser und Philip Aschauer, GeschäftsführerInnen von phlex film og, sind AbsolventInnen des Bachelorstudiengangs Medientechnik. Während ihrer Zeit an der FH St. Pölten waren sie als Teil des Teams von c-tv, dem Ausbildungsfernsehen der FH, als Regie, BeitragsgestalterIn und CVD tätig und konnten wertvolle Praxiserfahrung sammeln.

Eine von ihnen gemeinsam mit dem ORF produzierte Dokumentation flimmerte vor kurzem anlässlich des ORF-Schwerpunkts zum März 1938 über zahlreiche Fernsehbildschirme in Österreich. Auch Benjamin Paya, Absolvent des Masters Digitale Medientechnologien und erfolgreich als Kameramann tätig, sowie Eva Mittermüller, Diplomandin im Studiengang Medientechnik, waren an dem Filmprojekt beteiligt.

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Die 45-minütige TV-Dokumentation „Der längste Tag“ von Gerhard Jelinek, im Rahmen der Reihe „Menschen und Mächte“ auf ORF 2 ausgestrahlt, beschreibt den „längsten Tag“, der für Hunderttausende Österreicherinnen und Österreicher zum persönlichen Schicksalstag wurde. Der 11. März 1938 ist ein welthistorisches Ereignis, das schließlich 18 Monate später in den Zweiten Weltkrieg mündete.

Rosa von Suess, stellvertretende Studiengangsleiterin des Studiengangs Medientechnik: „Wir sind stolz auf unsere AbsolventInnen! Sie sind u. a. erfolgreich in den Bereichen Kamera, Postproduktion und Audioproduktion tätig, zunehmend aber auch übernehmen sie die Rolle der ProduzentInnen. Alex Wieser und Philip Aschauer haben sich in der Branche einen guten Namen gemacht und ich freue mich bereits auf weitere Produktionen von ALEPH."

Diese wird es auch bald geben. Bei den bevorstehenden Projekten widmet sich phlex film wieder aktuellen Thematiken, es stehen Produktionen für das Wissenschafttsmagazin NEWTON (ORF) auf der Agenda sowie eine Doku zur bevorstehenden österreichischen EU-Ratspräsidentschaft. Eine weitere Doku, dann wieder mit historischem Kontext, ist mit 3Sat für 2019 in Planung.

Trailer

Der längste Tag - Teaser from phlex film on Vimeo.

18 Stunden, die Österreichs Schicksal entscheiden

Der 11. März 1938 ist ein entscheidender Tag in der österreichischen Geschichte. Am frühen Morgen wird der damalige Bundeskanzler Kurt von Schuschnigg telefonisch mit der Meldung geweckt, die Grenze zum Deutschen Reich sei gesperrt. Zwei Tage vor der für den Sonntag anberaumten Volksbefragung über die Unabhängigkeit Österreichs eskalieren die Drohungen Hitler-Deutschlands gegen Österreich. Kanzler Schuschnigg lässt sich im Morgengrauen zum Stephansdom führen und betritt anschließend das Kanzleramt am Ballhausplatz. Er wird es 18 Stunden später unter Bewachung von SS-Männern verlassen. Davor hat Österreich unter dem Druck deutscher Ultimaten kapituliert. Schuschnigg tritt zurück und schließt seine Abschiedsrede mit dem Satz: „Gott schütze Österreich!“ Die Nationalsozialisten übernehmen die Macht. Willkür-Herrschaft und Terror beginnen bereits am frühen Morgen des 12. März mit dem Einmarsch deutscher Truppen.

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