alumni.erfolgsgeschichte: Nina Eckstein

Nina Eckstein

Mag. Nina Eckstein, MA ist Absolventin des Departments Soziales und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Johannes Kepler Universität Linz.

In der Serie alumni.erfolgsgeschichten geben Absolventinnen und Absolventen der FH St. Pölten Einblick in ihre vielfältigen Karrierewege. Nina Eckstein hat Rechtswissenschaften an der Universität Wien studiert und nach jahrelanger wissenschaftlicher Tätigkeit an der Universität den Sprung in die Praxis in den Sozialbereich gemacht. Berufsbegleitend absolvierte sie dann zuerst den Bachelor Studiengang Soziale Arbeit an der FH Campus Wien und schließlich den Master Studiengang Soziale Arbeit an der FH St. Pölten.

Nach langjähriger praktischer Tätigkeit als Sozialarbeiterin, u.a. im Bildungsbereich, kehrte sie wieder in die Wissenschaft zurück und lehrt nun nebenberuflich in Wien und St. Pölten zu den Themen Menschenrechte und Soziale Arbeit. Hauptberuflich ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Legal Gender Studies Institut an der Johannes Kepler Universität Linz beschäftigt und forscht u. a. zu Menschen- und Grundrechten von Menschen mit Behinderung sowie Armut und Soziale Rechte.

Fachhochschule, weil …

... der Studienschwerpunkt „General Social Work“ im Masterstudium an der FH St. Pölten genau die richtige Kombination an anwendungsorientierter und theoretischer Auseinandersetzung mit Sozialer Arbeit als Profession und Disziplin geboten hat und mir darüber hinaus ein profundes sozialwissenschaftliches Methodenrüstzeug eröffnet wurde. Die unterschiedlichen Schwerpunkte und Zugänge in den verschiedenen Lehrveranstaltungen und der breite Lehrveranstaltungskanon waren zusätzlich ein wesentliches Kriterium, den Master Studiengang Soziale Arbeit an der FH St. Pölten zu wählen, um die Auseinandersetzung mit Sozialer Arbeit in ihren verschiedenen Dimensionen noch mehr zu vertiefen.

Gelernt habe ich …

... wie man Fragestellungen aus der sozialen Praxis adäquat und professionell sozialwissenschaftlich und methodisch aufgreift und wissenschaftlich fundiert bearbeitet. Eine wunderbare Chance war natürlich auch mein Masterthesen-Forschungsprojekt, in dem die menschenrechtliche Dimension mit sozialarbeiterischen Frage- und Falldarstellungen verknüpft wurde und ich dadurch meine rechtswissenschaftliche Perspektive mit einer sozialarbeiterischen bzw. sozialwissenschaftlichen Perspektive zum ersten Mal entsprechend miteinander verbinden konnte.

Im Beruf profitiere ich …

... sowohl von dem insgesamt im Studium angeeignetem Wissen als auch von den wirklich unterschiedlichen Zugängen und Schwerpunkten in den verschiedenen Lehrveranstaltungen. Im Besonderen profitiere ich natürlich von meinem Masterthesen-Forschungsprojekt, durch das ich in die Lage versetzt worden bin, relevante menschenrechtliche und berufsethische Problemstellungen mit sozialarbeiterischen Fragestellungen zu verknüpfen. Diese Perspektive versuche ich nun auch den Studierenden der Sozialen Arbeit in den Lehrveranstaltungen entsprechend zu vermitteln. Außerdem stärkt mich die wissenschaftlich orientierte Ausbildung an der FH auch insofern, als ich mir dadurch mittlerweile stärker zutraue, interdisziplinäre Blickwinkel einzunehmen. Diese interdisziplinäre Offenheit versuche ich auch den Studierenden weiterzugeben.

Weitere Erfolgsgeschichten lesen

Jetzt teilen: