alumni.erfolgsgeschichte: Thomas Kraetschmer

Thomas Kraetschmer, Alumni der FH St. Pölten

DI (FH) Thomas Kraetschmer studierte Telekommunikation und Medien und arbeitet aktuell als technischer Leiter und Art Director bei Studio1133.

In der Serie alumni.erfolgsgeschichten geben Absolventinnen und Absolventen der FH St. Pölten Einblick in ihre vielfältigen Karrierewege. Thomas Kraetschmer schloss 2003 das Diplomstudium „Telekommunikation und Medien“ – heute Medientechnik – ab und war danach unter anderem zehn Jahre lang als selbständiger Mediendesigner im Bereich Web und Print sowie in Studiotechnik und Regie für Livevideos im Bereich Videotrainings tätig. Seit vier Jahren arbeitet der FH-Absolvent als technischer Leiter und Art Director in der Videoproduktion bei Studio1133 in Heiligenkreuz.

Fachhochschule weil …

… ich den praxisnahen Zugang der Ausbildung im Bereich der Medientechnik sinnvoller empfand als andere Ausbildungswege. Es war auch attraktiv zu wissen, dass man in der Regel in der vorgegebenen Zeit zum Studienabschluss kommt und bereit für die Berufswahl ist. Bestimmt war nicht jedes Fach gleich spannend und interessant und es gab definitiv auch Momente der Frustration. Doch die Kombination aus viel praxisnaher Ausbildung mit authentischen Lehrbeauftragten vom Fach, einem verpflichtenden beruflichen Praxissemester in einer Videoagentur und einem guten Networking mit Kolleginnen und Kollegen schon zu Studienzeiten (und darüber hinaus) fand ich wirklich bereichernd.

Gelernt habe ich …

… an der Fachhochschule einen Grundstock an Wissen in der Medientechnik und den Respekt für die unterschiedlichen Talente meiner Studienkolleginnen und -kollegen. Auch war bereits nach den vier Jahren Studium an der Fachhochschule klar, dass sich in der Medientechnik alles rasant verändert, Wissen schnell veralten kann und die ursprünglich erträumten Jobs am Ende des Studiums gar nicht mehr so gefragt waren. Und gleichzeitig wurde klar, dass die Medientechnik in unserem digitalisierten Zeitalter so viele berufliche Möglichkeiten bietet wie noch nie – wenn man nur bereit ist, sich auf das Life Long Learning einzustellen, immer neugierig zu bleiben und sich gelegentlich neu zu erfinden. 

Im Beruf profitiere ich …

… interessanterweise davon, was ich zu Studienzeiten eher ein wenig kritisiert habe: das breit angelegte Überblickswissen in den verschiedenen Bereichen der Medientechnik. Zwar bin ich ein Fan davon, sich im Berufsleben schließlich zu spezialisieren und die berühmte Nische zu finden. Aber die Erfahrung im beruflichen Alltag zeigt, dass es sehr oft hilft, auch in anderen Bereichen Ahnung zu haben und sich entweder kurzfristig punktuell zu vertiefen, um ein Problem zu lösen, oder sich zumindest mit dem oder der dafür engagierten SpezialistIn auf Augenhöhe unterhalten zu können.

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