Innovative Zukunftskonzepte in der Pflege

In der Zeitschrift RETTUNGSDIENST Nr. 7/2017 findet sich ein Beitrag zum Thema „Rettungspfleger: Modell einer interdisziplinären Berufsausbildung“.

Die Zeitschrift RETTUNGSDIENST ist seit 40 Jahren die führende Fachzeitschrift für das ärztliche und nicht-ärztliche Rettungsfachpersonal im Rettungsdienst. In der Ausgabe Nr. 7/2017 wird das Berufsbild des Rettungspflegers als Modell einer interdisziplinären Berufsausbildung vorgestellt.

Akademischer Lehrgang ergänzend zum Bachelorstudium

Im Rahmen des Bachelorstudiums Gesundheits- und Krankenpflege der FH St. Pölten können Studierende ergänzend den akademischen Lehrgang für präklinische Versorgung und Pflege absolvieren, um sich als Rettungs- (Modul 1) sowie NotfallsanitäterIn (Modul II) auszubilden. Ziel des Lehrgangs ist es, die Fachbereiche der Gesundheits- und Krankenpflege sowie die Rettungsversorgung zu kombinieren. Dadurch haben die Absolventinnen und Absolventen eine breite Wissensbasis für vielfältige Aufgaben im Gesundheitswesen, von Akutbetreuung in Kliniken über Rettungsdienst bis hin zur Hauskrankenpflege und Versorgung in Langzeiteinrichtungen.

Große Herausforderungen für den Rettungsdienst

Der Rettungsdienst steht in Österreich vor großen Herausforderungen, eine Erhöhung der Einsatzfrequenz entsteht vor allem durch eine Verschiebung der klinischen Leistungen und die zahlenmäßige Reduktion der niedergelassenen Ärztinnen Ärzten bzw. deren lokal unterschiedliche Möglichkeit oder Bereitschaft zu Hausbesuchen. Und auch der demografische Wandel hin zu einer immer älter werdenden Bevölkerung erhöht die Anzahl der Einsätze. Und genau hier setzt der neue Lehrgang der FH St. Pölten an und bildet Expertinnen und Experten in Gesundheits- und Krankenpflege aus, die zusätzlich alle Fertigkeiten eines/einer Rettungs- bzw. Notfallsanitäters bzw. -sanitäterin mitbringen. 

AutorInnen der FH St. Pölten, vom Notruf Niederösterreich und vom Universitätsklinikum St. Pölten

Zu den Autorinnen und Autoren von Seiten der FH St. Pölten zählten: Christoph Redelsteiner, FH-Lektor Christian Fohringer, Studiengangsleiterin Petra Ganaus, und FH-Dozent Stefan Rottensteiner. Vom Notruf NÖ waren Rudolf Hochsteger, Siegfried Weinert und Susanne Ottendorfer in das Verfassen des Beitrages involviert, sowie vom Universitätsklinikum St. Pölten Markus Dallinger.

Der Artikel zum Nachlesen findet sich anbei.

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