Big Data – legal challenges ahead

Das Institut für Medienwirtschaft war mit einem Vortrag von Johanna Grüblbauer bei den Juristengesprächen der bpv Hügel vertreten.

Das Institut für Medienwirtschaft war mit einem Vortrag von Johanna Grüblbauer bei den Juristengesprächen der bpv Hügel vertreten.

Zum Thema Big Data und den sich daraus ergebenden rechtlichen Herausforderungen wurde am 24. Februar 2017 auf den Juristengesprächen der bpv Hügel in der Wolke 19 in Wien diskutiert.

Johanna Grüblbauer (Institut für Medienwirtschaft der FH St. Pölten) eröffnete das Programm mit einem Vortrag zu „Big Data – Big Impact?“ und fokussierte insbesondere Potenziale und Herausforderungen von Business Intelligence & Analytics. Vor allem eCommerce-Aktivitäten und Möglichkeiten diesbezügliche datenbasierte Entscheidungen mittels Social Media Monitoring zu stützen, standen im Fokus der Fragen.

Besonders vor dem Hintergrund von Netzwerkeffekten und der Globalisierung in digitalen Märkten muss auch eine entsprechende Anpassung kartellrechtlicher Gesetze erfolgen. Einen Bericht zum Status Quo unter dem Titel „Big Data und antitrust laws – new concepts for new dimensions of competition?“ brachten Gerhard Fussenegger und Franz Stenitzer (beide bpv Hügel) dem interessierten Publikum näher.

Rechtliche Herausforderungen bei der Nutzung von Handy-Daten stellte Judith Leschanz von der A1 Telekom Austria AG am Beispiel des Projekts AGETOR vor. Ziel des Projekts war es, die Echtzeit-Bewegungsanalyse von Personenbewegungen auf der Basis von zellularen Daten und Social Media-Daten nutzbar zu machen, um die Sicherheit bei großen Veranstaltungen zu verbessern.

Sonja Dürager (bpv Hügel) präsentierte Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze, um neue EU-weite „Profiling“-Vorschriften in Geschäftsmodellen zu berücksichtigen. Hintergrund ist, dass die neue Allgemeine Datenschutzverordnung (GDPR) die Datenschutzrichtlinie 95/46/ec mit 25. Mai 2018 in EU-Ländern ersetzen soll. Als „Profiling“ wird Datenverarbeitung bezeichnet, wenn es um eine automatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten geht sowie bei Verwendung personenbezogener Daten zur Bewertung bestimmter persönlicher Aspekte einer natürlichen Person.

 

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