Brücken bilden: Lehre und Praxis im Gespräch

FH-Dozentin Marina Tomic Hensel

PraxisanleiterInnen und Lehrende der Sozialpädagogik trafen sich an der Fachhochschule St. Pölten, um über die Weiterentwicklung der Lehre zu beraten

Das Department Soziales veranstaltete am 12. Juni ein "Meet and Greet Sozialpädagogik", um sich mit PraxisanleiterInnen auszutauschen und die Angebote und Erfordernisse der Ausbildung zu diskutieren. Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen aus ganz Niederösterreich folgten der Einladung.

"Wir wollen im Dialog mit SozialpädagogInnen im Feld die Lehre an der Fachhochschule weiterentwickeln", so Christine Haselbacher, Leiterin der Lehrgänge Sozialpädagogik. Sie betonte, dass die Lehrpläne laufend an neue Herausforderungen und gesellschaftliche Entwicklungen angepasst werden.

Verbindung von Lehre und Praxis

Im Zentrum der Diskussion stand die Verbindung von Lehre und Praxis. Die sozialpädagogische Ausbildung an der FH St. Pölten ist forschungsgeleitet, und orientiert sich an den Problem- und Fragestellungen aus der Praxis. Die Studierenden können dabei Inhalte zum Kompetenzerwerb nach ihren Bedürfnissen gestalten. Die Lehrenden Christine Schmid und Patricia Renner erläuterten, welche Möglichkeiten der individuellen inhaltlichen Gestaltung ihnen offen stehen.

In den Lehrgängen betreiben die Studierenden auch Forschung zu sozialpädagogisch relevanten Themen. "Wir machen Forschung aus der Praxis für die Praxis", so FH-Dozentin Marina Tomic Hensel. "Die Studierenden erhalten dabei Handwerkszeug, das sie in ihrer weiteren Arbeit anwenden können."

Projekte aus der Sozialpädagogik

Aktuelle Projekte sind:

Vernetzung und Austausch

Neben den inhaltlichen Inputs blieb ausreichend Möglichkeit zur Vernetzung zwischen den Teilnehmenden der Veranstaltung. So konnten auch die Diskussionen über unterschiedliche Zugänge zu brisanten aktuellen Themen im Bereich der Sozialpädagogik vertieft werden.

Eine Teilnehmerin betonte die Notwendigkeit der Ausbildung einer selbstreflexiven Kompetenz der sozialpädagogischen Fachkräfte. Diese ist in den Curricula als Querschnittsmaterie in vielen Lehrveranstaltungen bereits eingebettet und wird auch weiterhin fokussiert.

Sozialpädagogik auf Hochschulniveau

Die FH St. Pölten bietet eine komplette, praxisorientierte sozialpädagogische Ausbildung auf Hochschulniveau. Studierende erhalten eine fundierte Ausbildung für die sozialpädagogische Praxis und erwerben darüber hinaus wissenschaftliche Kompetenzen sowie ein Know-How für Leitungsfunktionen.

Als erste Fachhochschule Österreichs ermöglicht die FH St. Pölten ihren Studierenden außerdem auf Grundlage einer Kooperation mit der Saxion Hogeschool Enschede einen Bachelor-Abschluss in den Niederlanden.

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