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Brüssel: Im Zentrum Europas

Neun Studierende und drei Mitarbeiterinnen des Departments Soziales besuchten auf Einladung der Arbeiterkammer NÖ die belgische Hauptstadt

Studierende und Mitarbeiterinnen der FH St. Pölten in Begleitung von Thomas Wagnsonner, Arbeiterkammer Niederösterreich

Vergangene Woche fuhren Studierende des Bachelor Studiengangs Soziale Arbeit unter der Leitung von Thomas Wagnsonner (Arbeiterkammer Niederösterreich) nach Brüssel.

Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch des Europäischen Parlaments, der Ständigen Vertretung Österreichs bei der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) und des Hauses der Europäischen Geschichte.

Die Studierenden erfuhren auch von Serve the City, einer weltweiten Organisation, die freiwillige HelferInnen koordiniert und mit lokalen Hilfseinrichtungen vernetzt. Im Eurpäischen Parlament wurden sie auch von der Abgeordneten Evelyn Regner empfangen.

"Problemviertel" Molenbeek

Das dichte Programm wurde durch Informationen über die Rolle Brüssels als Hauptstadt des multiethnischen Belgiens abgerundet.

Ein Höhepunkt war das Gespräch mit Olivier Vanderhaeghen, Prevention Officer der Gemeinde Molenbeek Saint-Jean, der vor Ort Jugendarbeit. Der Sozialarbeiter koordiniert die Präventionsarbeit in dem Viertel, das in den vergangenen Jahren mehrfach aufgrund seiner sozialen Spannungen und als Ort der Extremisierung muslimischer Jugendliche in die Medien.

"Es war spannend und ermutigend, von den Erfahrungen eines Sozialarbeiters vor Ort zu hören", so Sabine Sommer, die die Gruppe begleitete.

"Internationale Erfahrungen bereichern Studium"

"Die Exkursion nach Brüssel ist eine ungemein wichtige Erfahrung für die Studierenden", resümierte Studiengangsleiterin Christine Haselbacher. "Auslandserfahrungen bereichern die Ausbildung der angehenden SozialarbeiterInnen. Sie erweitern den Horizont und ermöglichen ihnen zu lernen, soziale Verhältnisse aus mehreren Blickwinkeln zu sehen."

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