Dialogmarketing im digitalen Umfeld

Franz Schopf (Vertriebsleiter Werbepost & International, Österreichische Post) bei seinem Gastvortrag im Bachelor Media- und Kommunikationsberatung.

Franz Schopf berichtet den Marketing-Studierenden über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Flugblatts

In der Lehrveranstaltung „Dialogmarketing“ des Bachelorstudiums Media- und Kommunikationsberatung verbindet FH-Dozent Harald Rametsteiner Theorie und Praxis, zusätzlich erhalten die Studierenden einen Einblick in die Branche. In einem gelungenen Gastvortrag berichtet Franz Schopf, Vertriebsleiter für Werbepost & International bei der Österreichischen Post, über die bewährte Wirkung der unadressierten Werbung und die digitale Vernetzung.

„Flugblatt-Land Österreich“

Pro Jahr werden ca. 2,7 Mrd. unadressierte Prospekte an die österreichischen Haushalte verteilt, das entspricht aneinandergereiht der Entfernung von der Erde zum Mond und retour. Bekannte Handelsunternehmen wie Spar, Billa oder XXXLutz bewerben regelmäßig ihre Aktionen und neue Produkte über Flugblätter. Österreich gehört neben den Niederlanden zu den Ländern mit überdurchschnittlich hohem Stellenwert von Prospekten im Media-Mix der werbetreibenden Unternehmen. „Als Marktführer im Bereich Prospekt hat der Vortrag der Post wertvolle Insider-Einblicke in die Thematik geboten, welche mit einer lebhaften Diskussion abgeschlossen wurde. Für mich persönlich waren die praxisbezogenen Beispiele und die Möglichkeiten dieser Werbeform das Highlight der Veranstaltung. Das Conclusio: das Prospekt ist bei weitem nicht tot und erfreut sich reger Beliebtheit“, resümiert Student Jürgen Resch zufrieden die gelungene Lehreinheit.

Neue Möglichkeiten für wirkungsvolle Werbung

Im Gastvortrag wurden von Franz Schopf auch Weiterentwicklungen wie die Vernetzung mit der digitalen Prospektplattform „Aktionsfinder“ oder der Einsatz der Beacon-Technologie für die Zielgruppenansprache präsentiert. Zusätzlich gibt er einen Ausblick auf die Kraft von Gutscheinen und Coupons im Flugblatt als Frequenzbringer für den Handel. Er vermittelte den Digital Natives einen modernen Blick auf den Klassiker der Werbung.

Franz Schopf fasst zusammen: „ Die Digitalisierung ist auch in der Reichweitenwerbung von Handelsunternehmen mittlerweile ein wichtiger Player. Aber aus heutiger Sicht, und diese wurde uns von führenden Handelsunternehmen bestätigt, kann keiner dieser digitalen Kanäle das Flugblatt ersetzen. Daher versuchen auch wir dieses mächtige Marketinginstrument nicht zu ersetzen sondern durch digitale Lösungen wie Geofances, Beacons und eine Onlineprospektplattform zu ergänzen.“

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