Die Digitalisierung des Marketings

Die Studierenden der Media- und Kommunikationsberatung durften sich über einen Gastvortrag von Georg Praher, Leiter Marketing Würth und Mitglied der Expertgroup B2B des DMVÖ (auf dem Bild: 1. Reihe, Mitte), freuen.

Georg Praher präsentiert die Ergebnisse der Studie zu Marketing Automation

Im Studium Media- und Kommunikationsberatung (Bachelor wie auch Master) werden aktuelle Entwicklungen der Branche berücksichtigt, zusätzlich hat die Vernetzung mit der Branche einen hohen Stellenwert. Zur Vermittlung der aktuellen Marketing Automation Studie des Dialog Marketing Verbands Österreich (DMVÖ) wurde Georg Praher - Leiter Marketing Würth und Mitglied der Expertgroup B2B des DMVÖ - eingeladen. Nach einer Einleitung durch Harald Rametsteiner, FH-Dozent und Harald Wimmer, Studiengangsleiter Masterstudium Media- und Kommunikationsberatung, vermittelt der kompetente Vortragende den interessierten Studierenden tiefe Einblicke.

Dynamische Entwicklung der Marketing Automation

Marketing Automation ist die IT-gestützte Umsetzung regelmäßiger Marketingaufgaben, Ziel sind die Steigerung der Effizienz der Prozesse und die Effektivität von Entscheidungen. Die dynamische Entwicklung der letzten Jahre zeigt sich im sprunghaften Anstieg der Softwarelösungen: nach 150 Marketingtechnik-Lösungen in 2011 konnten Unternehmen im Jahr 2018 unter rund 7.000 Alternativen auswählen. Basierend auf der in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich durchgeführten Studie haben die Software-Lösungen Salesforce mit 63%, HubSpot (53%) und Oracle (43%) die höchste Bekanntheit unter den Befragten.

In Österreich geben 53% der Umfrage-TeilnehmerInnen an, eine Digitalisierungsstrategie für Marketing und Vertrieb zu haben. Zu den Herausforderungen gehört die Einschätzung, dass die Unternehmen bei den eigenen MitarbeiterInnen Defizite hinsichtlich der Digitalisierung feststellen. Das eröffnet wiederum große Chancen für gut ausgebildeten Nachwuchs zur Bewältigung der digitalen Transformation.

Bessere Eignung für den Vermarktungszyklus

Auf Marketing Automation setzen aktuell knapp 28% der befragten Unternehmen in Österreich, für das nächste Jahr wird ein Anstieg auf 41% prognostiziert. Für die Projektleitung werden schwerpunktmäßig Personen aus der Marketingabteilung betraut, unterstützt von der IT und Geschäftsleitung. Zu den wichtigsten Gründen für den Einsatz der Marketing Automation zählen zunehmende Expertise im Lead-Management, die bessere Eignung für den Vermarktungszyklus sowie die technologische Aktualisierung im Zuge der Digitalisierung. Auch bei den Zielen führt die Verbesserung des Lead Managements mit knapp 82% das Feedback der Unternehmen in Österreich an. Conversion-, Klick- und Öffnungsraten gehören zu den Erfolgsfaktoren, stark investiert wird in den Content.

Optimierung der Customer Journey

„Immer mehr Unternehmen, vor allem im B2B-Sektor, setzen auf den Einsatz der Marketing Automation, um die vielfältigen Customer Journeys für ihre Kunden zu optimieren und den Vermarktungszyklus ihrer Produkte und Dienstleistungen effektiver zu begleiten. Die Unternehmen sind auf der Suche nach jungen, digitalen Talenten mit denen sie gemeinsam die Entwicklung in diesem Bereich forcieren“, fasst Georg Praher seinen Eindruck zusammen.

Die vertiefende Betrachtung der Verbindung zum B2B-Marketing bzw. die Chancen für engagierte und fundiert ausgebildete Nachwuchskräfte begeistert Bachelor-Studentin Jennifer Heckenast: „Die wachsende Relevanz von Marketing Automation im B2B-Sektor macht diese zu einem attraktiven Arbeitgeber für junge Talente.“

Über den DMVÖ

Der Dialog Marketing Verband Österreich ist die unabhängige Interessensvertretung der Branche. Er bietet seinen Mitgliedern eine Wissensplattform zu Dialog Marketing. Mit über 1.000 Mitgliedern zählt der DMVÖ zu den mitgliederstärksten Kommunikationsverbänden des Landes und vertritt die Interessen von Agenturen, Auftraggebern sowie Dienstleistungsunternehmen. Mehr Infos: www.dmvoe.at

Jetzt teilen: