Digitale Lebens- und Wirtschaftswelten

Projekte zu "Sozialer Arbeit 4.0" und Industrie 4.0

Soziale Arbeit in digitalen Lebenswelten

Im Projekt „Soziale Arbeit 4.0“ untersuchen Studierende, was Big Data und Algorithmen für die Sozialwirtschaft bedeuten. Ein Blog fasst die Ergebnisse zusammen.     

Die Digitalisierung betrifft nahezu alle Lebensbereiche unserer Gesellschaft. Damit einher gehen nicht nur grundlegende Veränderungen in der wirtschaftlichen Wertschöpfung, auch alltägliche Lebens- und Arbeitsweisen wandeln sich. Soziologisch gesehen entstehen zunehmend digitale Lebenswelten. Das Forschungsfeld der Sozialen Arbeit hat diese Aspekte bisher aber nur punktuell untersucht.

Um dies zu ändern, beschäftigen sich Studierende der Sozialen Arbeit an der FH St. Pölten im Projekt „Soziale Arbeit 4.0“ mit gesellschaftlichen, politischen und ethischen Fragestellungen, die sich durch eine digitalisierte Welt ergeben. Algorithmen und Big Data sind keine reinen Begriffe der Informatik, sondern gehören bereits zur Grundarchitektur von Gesellschaften.

Das Projekt setzt sich mit grundsätzlichen Fragen im Feld der Sozialen Arbeit in Bezug auf Themen wie Gerechtigkeit und Partizipation auseinander und leistet einen Forschungsbeitrag dazu, inwieweit die Sozialwirtschaft mit dem Thema Digitalisierung verbunden ist und in welcher Weise die Digitalisierung Einfluss auf die Entwicklung der Sozialen Arbeit hat bzw. haben sollte. Ihre Ergebnisse fassen die Studierenden in einem Blog zusammen.

Besserer Überblick im Lager

Mit „Stoctopus“ haben Studierende in der Masterklasse Industrie 4.0 ein intelligentes Lagerverwaltungs-Tool entwickelt.

 Die Studierenden Lukas Bachschwell, Lionel Koller, Mathias Mayrhofer und Maria Mußner aus dem Masterstudiengang Interactive Technologies erstellten in der Masterklasse Industrie 4.0 ein Lagerverwaltungs-Tool für kleine bis mittelgroße Unternehmen. Die Plattform mit dem Namen „Stoctopus“ liefert Daten über die Anzahl der Produkte im Lager und vereinfacht das Nachbestellen.

Das Programm kann auf Browsern oder als App in iOS und Android genutzt werden: Wenn ein Unternehmen eine Lieferung erhält, wird der Barcode der Produkte mit einem Smartphone oder Laptop gescannt. Ebenso bei Verarbeitungsschritten oder beim Verkauf. Grafisch dargestellt wird der Bestand mit „Waterbubbles“, Punkten in verschiedenen Farben. Die „Waterbubbles“ befinden sich zunächst am unteren Rand der Übersichtsgrafik und steigen, je weniger Produkte vorhanden sind, weiter nach oben und verändern dabei ihre Farbe.

Dadurch kann einfach ermittelt werden, wie viele Materialien benötigt wurden und wie viele man nachbestellen muss. Zudem nutzt das System sogenannte RFID-Sender-Empfänger, um Produkte und Werkstücke in der Firma zu orten.

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Zahorka Florian, BA MA

Florian Zahorka, BA MA

Junior Researcher Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung
Department Soziales
Dr. Wagner Markus, BSc MSc

Dr. Markus Wagner, BSc MSc

FH-Dozent Industrie 4.0
Department Medien und Digitale Technologien