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Divers und digital zum Erfolg

Nachbericht zur Veranstaltung wissen.vorsprung zu Digitalisierung und Diversity

Divers und digital zum Erfolg
Moderator Michael Köttritsch, Traude Kogoj (ÖBB), Sylwia Bukowska (Uni Wien), Peter Rieder (Arbeitswelten Consulting) und Marlies Temper (FH St. Pölten) bei der Diskussion.
Copyright: FH St. Pölten / Florian Schwenkkrauss

Kann die Digitalisierung Diversität in der Arbeitswelt fördern? Welchen Einfluss hat Diversity auf die Innovationsfähigkeit von Unternehmen? Wie ändern sich Anforderungen an Beschäftigte? Welche Risiken verbergen sich hinter datengestütztem Personalmanagement? Und warum sollten Unternehmen, Organisationen und Bildungseinrichtungen überhaupt auf Diversity Management setzen?

Diesen und weiteren Fragen ging die Diskussionsveranstaltung wissen.vorsprung der FH St. Pölten vergangene Woche unter dem Titel „Digitalisierung und Diversity: Vielfalt als Erfolgsfaktor in der Arbeitswelt 4.0?“ nach. Mit dabei: Sylwia Bukowska (Leiterin der Abteilung Gleichstellung und Diversität, Universität Wien), Peter Rieder (Unternehmensberater, Arbeitswelten Consulting), Traude Kogoj (Diversity Beauftragte des ÖBB-Konzerns) und Marlies Temper (Leiterin des Bachelor Studiengangs Data Science and Business Analytics*, FH St. Pölten).

„Digitalisierung zwingt Organisationen zur Diversität“

Nach der Begrüßung durch Prokurist Hannes Raffaseder eröffnete Sylwia Bukowska die Diskussionsrunde. Sie warnte davor, Digitalisierung als „Naturgewalt“ zu sehen – vielmehr sei sie etwas, das man mitgestalten müsse.  

Der Unternehmensberater Peter Rieder hält Diversität für das Gebot der Stunde in einer sich digitalisierenden Welt. Denn: „Wann bringt eine Spezies Vielfalt hervor? Dann, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern. Das ist ein Überlebensmechanismus.“ Digitalisierung zwinge Organisationen folglich zur Diversität.

In eine ähnliche Richtung ging das Eingangsstatement von Traude Kogoj, die einräumte, dass es „eine hohe Kunst“ sei, diverse Teams gut zusammenzustellen und Perspektivenvielfalt zu erreichen. Hilfreich sei dabei die zentrale Frage: „Wer ist da, wer fehlt?“

FH-Dozentin und Forscherin Marlies Temper bestätigte das aus eigener Erfahrung. Als eine von wenigen Frauen in der IT-Forschung sehe sie, welche Vorteile die Arbeit in divers aufgestellten Teams bringe. „Teams müssen divers sein – ich brauche sowohl Männer als auch Frauen, Junge und Alte, Menschen verschiedener Herkunft etc., um gute Ergebnisse zu erzielen.“

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