Druckster: Vorteile für Studierende & Unternehmen

Das Team des erfolgreichen Wiener Startups Druckster.

Innovative Plattform „Druckster“ ist das Nummer 1 Newcomer-Startup 2018. Mit an Bord ist Andreas Kruisz, Student der Media und Kommunikationsberatung.

Das Prinzip des Wiener Startups Druckster ist überraschend einfach: Es bietet Studierenden seit Anfang März 2018 die Möglichkeit, ihre Lernunterlagen vollständig kostenlos auszudrucken. Finanziert wird dieser Service von Unternehmen, die auf den gedruckten Dokumenten relevante Jobanzeigen und Praktikamöglichkeiten platzieren. Die Gründer von Druckster sind Stefan Salcher und Florian Ott.

An mittlerweile fünf Standorten in Wien können die gedruckten Lernunterlagen von den Studentinnen und Studenten abgeholt werden – stets in unmittelbarer Uni-Nähe. Mit diesem Konzept zählt Druckster laut Brutkasten und deren Leserinnen sowie Lesern zu den beeindruckendsten Start-ups 2018.

Der Fit zwischen Unternehmen und Studierenden

Wie die Website des jungen Start-ups verrät, dürfte das innovative Konzept bereits eine beachtliche Anzahl an Arbeitgebern überzeugt haben, Studierende über ihre Lernunterlagen mit Karrieremöglichkeiten zu erreichen. Zu seinen KundInnen zählt Druckster mittlerweile etwa namhafte Unternehmen wie STRABAG, pwc und die REWE Group.

Betont wird dabei die Fähigkeit, einzelne Studiengänge zielgenau targeten zu können, um passende Matches zwischen Unternehmen und Studierenden zu erzeugen. „Wir sehen uns durchaus als die Brücke zwischen den Studierenden und den Unternehmen“, berichtet Andreas Kruisz, Student im Bachelor Studiengang Media- und Kommunikationsberatung an der FH St. Pölten. Kruisz stieß bereits kurz nach der Gründung zu Druckster und zählt heute zum Kernteam.

Print ist nicht tot

Der Andrang der Studentinnen sowie Studenten auf den Service war, wie Druckster schildert, von Anfang an groß. So verzeichnete das Unternehmen allein am Tag des Launches mehr als eintausend registrierte NutzerInnen.

War das Start-up zu Anfang nur an der Universität Wien und der WU Wien tätig, folgte mit Mai auch der Start an der Technischen Universität (TU). „Innerhalb kurzer Zeit durften wir uns auch hier schon über hunderte Nutzer freuen. Wer täglich vor dem Bildschirm arbeitet, schätzt es besonders, die relevanten Lerninhalte in gedruckter Form zu bekommen“, berichtet Andreas Kruisz.

Ein vielfältiges Team mit zahlreichen Möglichkeiten

Das Team des Start-ups ist mittlerweile auf sieben Personen gewachsen und verbindet Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Kompetenzen. Die Begeisterung für das Druckster-Konzept verbindet. „Wenn man mit den Lernunterlagen im Sommer am Donaukanal oder im Stadtpark sitzt, sich einfach Notizen und Anmerkungen dazuschreiben kann und nicht ständig von Instagram und Co. abgelenkt wird, prägt man sich die prüfungsrelevanten Inhalte wesentlich besser ein“, so Florian Ott, Co-Founder Druckster.

Die FH St. Pölten ermöglichte dem Team die Teilnahme an der Summer University für Start-ups in München. Im Rahmen des intensiven Förderprogramms hatte das Team die Möglichkeit, Workshops und Coachingsessions von erfahrenen Mentoren und Mentorinnen in Anspruch zu nehmen. „Das hat unsere strategische Ausrichtung sehr geprägt und uns geholfen, unsere ersten großen KundInnen an Bord zu holen“, berichtet Andreas Kruisz.

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