Ein Radiosender will erfunden werden

Die TeilnehmerInnen des Praxislabors Radio

Studierende aus dem Bachelor Studiengang Medienmanagement bündeln Wissen & Fähigkeiten, um überzeugendes Radio-Konzept zu entwickeln

Kürzlich war es für die Praxislabor Gruppe „Radio“ aus dem fünften Semester im Bachelorstudium Medienmanagement soweit: Die Abschlusspräsentation vor der Fachjury und dem Studiengangsleiter Ewald Volk stand an. Teil der Fachjury waren Karl Amon (bis Dezember vergangenen Jahres ORF-Hörfunkdirektor), Florian Novak (geschäftsführender Eigentümer LoungeFM) sowie Günther Zögernitz (Geschäftsführer RadioCom Wien und Verkaufsleiter 88.6).

Die Aufgabe für die Studierenden im fünften Semester bestand darin, einen Lizenzantrag für einen privaten Radiosender auszuarbeiten, mit welchem sie sich bei der Komm Austria für eine Frequenz bewerben könnten. Im Rahmen der Abschlusspräsentationen wurde der Auswahlprozess der Komm Austria simuliert.

Gleichermaßen fordernd wie fördernd

Als besonders herausfordernd stellte sich heraus, ein kreatives Konzept zu entwickeln, welches gleichzeitig zielgruppen- wie auch gewinnorientiert ist. Den Studierenden wurde sämtliches Wissen abverlangt, welches sie in den vorhergehenden Semestern erworben haben.

Schlussendlich entstanden verschiedenste Konzepte für den Lizenzantrag – von einem Sportradiosender über einen Sender für Frauen bis hin zu einem Sender, welcher sich auf den Bereich Gaming spezialisiert hat. Schlussendlich kürte die Fachjury zusammen mit Ewald Volk „Radio Chili“, einen Jugendradiosender für das Burgenland, zum Gewinner.

Vorbereitung auf die Berufswelt

„Das Praxislabor Radio zeigte uns Studierenden wie alle Lehrinhalte des Studiums zusammenpassen und welche Aufgaben MedienmanagerInnen wirklich haben. Ewald Volk hat uns das ganze Semester tatkräftig unterstützt und uns dadurch gut für unsere zukünftigen Aufgaben in der Berufswelt vorbereitet“, resümiert Medienmanagement-Studentin Alice De-Souza.

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